Weihnachtsgrüße

Liebe Blogleser,

letzte Woche haben wir in unserem Atelier sage und schreibe fünf Geburtstage gefeiert! Dazu hatten wir eine erlesene Weihnachtsstimmung gehabt, in der viel geplaudert, gescherzt und gelacht wurde. So enden unsere gemeinsamen Malabenden in diesem Semester – wie in einem Bilderbuch für gelungene Weihnachten!

Euer Atelierhausmeister wünscht euch wunderschöne, ruhige und besinnliche Weihnachten!

„Wintertraum“, ein Bild von Eberhardt …

 

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Tierisch gut …!

Es ist wieder an der Zeit, dass wir auch von unserer Kunstfraktion der figurativen Malerei unseres Ateliers berichten! Zu nächst die tierisch guten Bilder …


Die Schweine von Jutta – ein wahres Meisterwerk! Leicht und verspielt in einem famosen Flow an die Leinwand gebracht. Das Bild ist nicht folgenlos geblieben …
Ein weiteres Bild von Jutta, ein Rotkehlchen heiter und mit wenigen Pinselstrichen zu Leben erweckt …!
Juttas Schweine haben sofort Simone begeistert – hier ihre Version: das gleiche Motiv, aber die niedlichen Schweine sprechen hier eine ganz andere (bildnerische) Sprache … Wunderbar!
Auch Katrin wurde infiziert und hat ihr Lieblingstier aus ihrer Kindheit gekonnt skizziert. Ist das Bild fertig?
Erika hat ihre Landschaftsbilder vollendet und bewiesen, dass man erst durch Wiederholung eines Motivs den Raum, die Farbgebung und die Komposition wirklich „verstehen“ kann … Bravo!
Lora hat sich mit dem berühmten Nacht-Bild von van Gogh beschäftigt und hat seine bildnerische Welt zum wunderbaren Kunst-Spielzeug für drei Abende gemacht …
Die rätselhafte Frau von Angelika … Wen schaut sie sich mit ihren schlauen Augen an?
Dieses Porträtfragment von Petra kann nicht geheimnisvoller sein … Wer ist die schöne Dame im Abendkleid? … Farbig reduziert, und in grossen Teilen skizzenhaft gehalten, wirkt das Frauenbildnis wie eine Bildszene aus einem alten Melodrama-Film

 

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Das Spiel der Spurensuche


Kunst könnte man auch so definieren: Sie ist ein Spiel, in dem man eine Spur zugleich sucht und setzt. Und genau das haben viele Künstler*innen in unserem Atelier gemacht – sie haben sich auf eine endlose Spurensuche gemacht und dabei wunderbare bildnerische Erzählungen entdeckt!


Auf einem großen Format 35 kleine „Versuchsfädler“ – ein endloses Spiel mit bildnerischen Möglichkeiten! Die Arbeitsmethode besteht aus Experiment, Variation und einfache Ausgangspunkte (klein-groß, Kontrast, Bewegung, Rhythmus)
In jeder Reihe der gleiche Ausgangspunkt – der Rest ist ein Spurenspiel! (unten die grösseren Bilder)






Oder ein „Zufallsfundstück“ der Spurensuche, das mit 3 – 4 Pinselstrichen vollendet wird …


Eine Skizzenserie mit Monotypie …! Gibt es was schöneres als dieses Spiel mit Variationen?!
Jede „Kopie“ hat eine andere bildnerische Erzählung parat!
Nachdem man viele Skizzen gemacht und den „Flow“ gefunden hat, gelingt jeder Pinselaufstrich!
Landschaft, Tiere, Gesichter, Abstraktionen … alles auf dem engsten Raum in der Welt unserer Fantasie …



Die Arbeit mit Skizzen hat sich in unserem Atelier fest etabliert! Ich möchte auch an dieser Stelle betonen, dass sie die Hauptbeschäftigung jeder Künstlerin und jedes Künstlers ist!

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Atelier sucht Künstler


Unsere Simone macht ernst mit der Kunst! Ein paar Stunden pro Woche in unserem Kurs sind ihr zu wenig geworden. Deswegen hat sie neulich einen Arbeitsraum gemietet, wo sie in ihrer Freizeit malen kann. Nun sucht sie Gesellschaft – ihr Atelier hat noch einen weiteren Arbeitsplatz frei!  Hat jemand Bedarf?  Hier die Infos:
Ich biete ein Zimmer (ca.14 qm) in einer 2-Zimmer-Altbauwohnung (insgesamt 50qm) in Stuttgart Heslach zur freien Nutzung. Es gibt eine Teeküche und Toilette. Hochparterre. 200,- Euro zzgl. Gas/Strom
Telefon: 0174 3019634
Und hier ein paar Bilder von Simone und ihrem Werk (weitere Arbeiten von ihr, kann man hier sehen):

Simone experimentiere gern und hat oft mehrere offene „Baustellen“ auf ihrem Arbeitsplatz
Diese kleine „Übung“ ist Resultat eines Spiels mit den Grundlagen der Malerei – klein und groß; tief und flach; Kontrast und Verlauf …
Was sehen wir hier? Glühende Lavasteine am Boden eines Ozeans …?
Alles fliesst, Schichten über Schichten – bis der Raum selbst in Bewegung kommt …

 

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Farbe-Fläche-Musik

In unserem Atelier haben wir einige auch musikalisch begabte Künstler*innen. Heute darf ich euch zu gleich zwei Konzerten von unserer Katja einladen, die sie mit ihrem Kammerorchester in der Gnadenkirche und im Altem Kelter gibt! (Unten die Flyer mit weiteren Infos) Dazu zeigen wie ein paar ihrer Bilder der letzten Abende.

Das Musikalische ihrer Bilder lässt sich nicht leugnen – breit gespachtelte Blautöne, wohlrhythmisierende Linien, gekonnt improvisierende Farbgebung …!
Auch hier musikalisch-bildnerische Themen nehmen den Raum des Bildes in Besitz … Tiefe Tonlagen der Farbe, laute Bewegungsenergie der Formen!
Ein Finale grande – das fröhliche Aufblitzen des Lichtes im Tanzschwung der Farben und Formen!
Katja konzentriert bei ihrer neuen Arbeit … (hat sie auch entsprechende Musik im Kopf während sie die Farbe verscmiert?)

Hier die Flyer für die Konzerte – ich wünsche euch viel Vergnügen!


 

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Das Bild ist ein Bild ist ein Bild …


Hier wird eine Geschichte eines lustigen und traurigen Bildschicksals erzählt. Der Erzähler und furchtloser Maler ist unser Eberhard!
Alles fing harmlos an – das Bild wurde im letzten Semester angefangen, die Bildidee hat sich vom Abend zum Abend immer verdeutlicht …


Zwei Abende ging es, wie gehabt weiter. Wir haben vergnügt beobachtet, wie sich der Künstler in seine Arbeit vertieft, um seine Staffelei tanzt und mit energischen, eleganten Bewegungen die Formen und Farben verfeinert … Die künstlerische Aussage des Bildes wurde immer klarer.


Am dritten Abend sah das Bild dann so aus.

Leider habe ich es nicht geschafft, das Bild in dieser Arbeitsphase besser zu fotografieren …
Irgendwann – niemand im Atelier hat es bemerkt – verschwand das tolle Bild! Der Künstler hat,  ohne nur eine Sekunde zu zögern, sein Werk „vernichtet“ – um im gleichen Arbeitsflow bleiben zu können, denn das war für ihn ungleich wichtig, als sklavisch an einer Variante zu hängen! Respekt und noch einmal Respekt! Hier das neue Versuchsfeld:

Wie vom frischen, jungfräulichen Schnee verweht, sieht man noch die alte Farb- und Formwelt

 

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