die Anmeldung für das Herbstsemester startet online schon am 29.07. – etwas früher als üblich !!!
Anmeldung nur über Homepage von vhs-stuttgart oder telefonisch unter 0711 1873-800 (Mo–Fr: 10:00–20:00 Uhr)
WICHTIG für alle, die in diesem Semester meine Abendkurse besucht haben – die E-Mails zur Weitermeldung werden diese Woche verschickt.
Hier noch einmal alle Herbstsemeseter-Kurse in meinem VHS-Atelier:
ABENDKURSE
DIENSTAGS
ab 13. 10. – 10 Termine
MITTWOCHS
ab 14. 10. – 10 Termine
DONNERSTAGS
ab 15. 10. – 10 Termine
EINFÜHRUNGSABEND am 13. 11.
WORKSHOPS
Farbe-Fläche-Experiment 07.+08. 11. 2026
Im Flow der Malerei 21.+22. 11. 2026
Farbwelten der Acrylmalerei 12.+13. 12. 2026
Farbe-Fläche-Experiment 06.+07. 02. 2027
Bis dahin sehen wir uns in unserem Sommerkurs auf der Ökostation (12. – 16. August)! … Ich freue mich sehr darauf. Der Kurs ist zwar ausgebucht, doch jeder ist willkommen, uns auf einen Kaffee zu besuchen (ein Spaziergang im wunderschönen Killesbergpark lohnt sich ohnehin!)
Eine der meistgestellten – und auch eine der wichtigsten – Fragen in unserem Atelier lautet
Wann ist ein BILD fertig?
Bei diesem spannenden Thema reden wir meistens von einem »Gefühl« oder von einer »Intuition«. Doch das reicht nicht aus. Was wir brauchen, ist eine geschulte bildnerische Wahrnehmung. Da sie bei jedem, der Malerei liebt, schon vorhanden ist, lässt sie sich gut ausbilden. Wir haben keine Schwierigkeiten, ein Gemälde in einem Atelier, einem Museum oder einer Galerie als „fertig“ zu sehen. Doch vor seiner Staffelei braucht man mehr Zeit – und mehr Erfahrung, bis man in der Lage ist, den Pinsel rechtzeitig beiseitezulegen. Denn ohne es zu wollen, überschreitet man eine „verschleierte“ Grenze – und ruiniert sein Bild …
Eine bekannte Methode, die bildnerische Wahrnehmung zu verfeinern, ist es, die Arbeit an seinem Bild immer wieder zu unterbrechen und es für ein paar Augenblicke einfach zu beobachten. Auch eine längere Pause kann sehr hilfreich sein. Man soll es sich dabei nach Möglichkeit gemütlich machen, sich einen Tee oder einen Kaffee machen, einen Stuhl ein paar Schritte vor der Staffelei stellen und den Blick – ohne Urteil, ohne Wertung – über das Bild wandern lassen. Oft merkt man dabei, wie gute Gestaltungsmöglichkeiten fast verspielt wären, und zwar nur, weil man zu schnell gearbeitet hat. Durch solche, entspannte Beobachtung eigener Arbeit – gern auch in der Gesellschaft eines Künstlerkollegen oder Dozenten – nimmt man viel leichter wahr, was das Bild eigentlich noch braucht und wie sich eine »Idee« am besten ausdrucken lässt. … Wenn man trozdem nicht weiterkommt, soll man das Bild zur Seite legen und es einige Tage nicht betrachten!
Seine eigene Arbeit betrachten zu lernen, bedeutet Malerei zu studieren.
Das Hauptstudium der Malerei an einer Kunsthochschule besteht aus nur drei Tätigkeiten; Malen, Beobachten und natürlich Austausch mit anderen Künstlern. Denn nur so lernt man, wie sich eine Bildidee im Prozess herausbildet und welchen Weg man künstlerisch gehen soll, um eigene Malereizu entwickeln. Nach einiger Zeit stellt sich eine wohltuende Sicherheit bei der Gestaltung ein und ein tolles Gefühl der Freiheit – die inneren Hemmungen sind abgebaut und man ist Herr seiner Kunst!
>>> „Wann ist ein Bild fertig?“ wird ein Zusatzthema in dem Workshop „Im Flow der Malerei“ am kommenden Wochenende sein ____ >>Anmeldung und weitere Infos HIER
In Kurs „Im Flow der Malerei“ wollen wir die Entspannung, das Loslassen und die Kunst in einem kreativen Prozess produktiv zusammen bringen. Unser Ziel ist es, durch Experiment und künstlerische Beobachtung eigene Bildideen zu entwickeln. Dabei verwenden wir zahlreiche Maltechniken, lernen ausdrucksvolle Farbstimmungen zu kreieren sowie die Kunst, Flächen und Formen in spannungsreiche Bildkompositionen zu bringen.
2025 war – zumindest in unserem Atelier – ein lustiges und buntes Jahr! Wir haben viele angenehme, inspirierende und lustige Abende und Tage zusammen verbracht.Ich bedanke mich herzlich bei allen Atelierbesuchern für ihre Teilnahme an meinen Kursen und Workshops. Jeden Abend und jedes Wochenende mit euch waren für mich ein Genuss!
Für das neue Jahr 2026 wünsche ich euch Glück und Gesundheit, viel Liebe und Inspiration – und eine tolle, bunte Silvesterparty!
Passieren wir jetzt unsere jährliche Bilderrevue! – holt euch ein Glas Sekt, setzt euch gemütlich aufs Sofa und genießt die größte Online-Kunstshow des Jahres 2025!
ich wünsche Euch und Euren Familien frohe Weihnachten, besinnliche Festtage und eine wunderschöne Zeit im Kreis der Menschen, die Ihr liebt.
Möge die festliche Jahreszeit unser Leben mit Liebe, Inspiration und Kreativität füllen.
Winter und Gemütlichkeit, Weihnachten und Geborgenheit und ein Vertrauen, dass es mit unserer oft so verrückten Welt und unserem Leben doch alles gut sein wird …
Den prächtigen Weihnachtshirsch hat unser Michael aus dem Abendkurs am Mittwoch gemalt.
Für die Frühplaner unter euch – eine gute Nachricht – dieses Jahres sind alle Kurse – Workshops und Abendkurse – im neuen Semester schon ab 19.Dezember 2025online buchbar!
Hier vorab die Termine:
Abendkurse:
Dienstags
24.02. – 12.05. 10 Termine
Mittwochs
25.02. – 13.05. 10 Termine
Donnerstag
26.02. – 07.05. 9 Termine
Einführungsabend
am 27.02.2026
Workshops
Farbe-Fläche-Experiment
am 07.+08. März 2026
Im Flow der Malerei
am 21.+22. März 2026
Farbwelten der Acrylmalerei
am 18.+19. April 2026
Sommerkurs
12.–16. Augus 2026
Ein kleines Meisterwerk von Jutta – das Bild ist eigentlich eine Skizze, doch sie reicht völlig aus, um diese wunderschöne, tiefe melancholische Stimmung zu vermitteln!
P.S. In unserem Workshop „Im Flow der Malerei“ am kommenden Wochenende sind noch 3 Plätze frei!
Alltägliches aus unserem Atelier: An jedem Arbeitsplatz ein anderes bildnerisches Vorhaben: Hier stille Versenkung in die atmosphärische Wirkung der Farbe, dort Experiment und Spiel. Während an einem Tisch neue Bildentwürfe und luftige Skizzen entstehen, finden nebenan alte Bilderzählungen neue Fortsetzungen. Hier ein paar Bildimpressionen aus dem Workshop Farbe-Fläche-Experiment:
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Julia lässt sich treiben, ihre Linien schreiben einen Fortsetzungsroman – oder vielmehr eine bildnerischeSaga von einem stillen, zeitlosen zeichnerischen „Hier“, das melancholischer nicht sein kann, und doch davon träumt, mithilfe der Farben aus seinem zu engen „Jetzt“ auszubrechen.
Jutta übermalt die alten Bilder. Ihre Stilmittel sind Übersetzen, Korrigieren, Ergänzen und Hervorheben … Auch hier haben wir mit einer Erzählerin zu tun, die gern alte „Schriften“ bildnerisch lektoriert.Else ist unsere stille Zauberin, eine Magierin, die ungeheuere Farbenergie in wundersame Bildpakete und Bildknöllen zu bündeln versteht.