Luminary Backyard – Der paradiesische Raum der Dinge


Liebe Blogleser:innen, über ein tolles Event im GEDOK berichtet heute unsere Julija:


Luminary Backyard – Der paradiesische Raum der Dinge“ … So geheimnisvoll der Titel ist, jedes Wort ist wahr! Im backyard, zurückgezogen hinter dem tollen GEDOK-Gebäude gibt es einen Garten, der über den Veranstaltungssaal zugänglich ist – und hier spielte sich alles ab. Manche TeilnehmerInnen wohnen hier, andere sind zu Gast, Jung und Alt übrigens, auf den Balkonen und in den Hinterhäusern wird wie im Saal und im Garten gewerkelt oder geschaut oder geübt oder gelacht. Und paradiesisch ist es tatsächlich, das Streiflicht, das gegen Abend mit den ersten Leucht-Proben um die Wette schimmert, die gemütliche Stimmung eines halb öffentlichen und doch sehr privaten Raumes, wo sich der Alltag mit dem Besonderen zu einem Geheimnis mischt.

Doch es entstehen konkrete Dinge; Sonnen, Katzen, Würmer und auch viele abstrakte Formen, vieles was erst noch seine Bedeutung finden soll oder ganz ohne Bedeutung einfach leuchtend lebt. Organisches, das um Körper gewickelt oder an Stangen balanciert wird. Durch gemeinsame Foto- oder Filmshootings mit den eigenen Objekten entsteht nochmal eine ganz neue Ebene der Kunst und des Austauschs. Und dann die Nacht. Das große Finale einer kreativen Woche ist die Nachtparade – wenn wir zu Schatten werden und die Dinge zum Leben erwachen …


Wenn sich jemand spontan an dem Event beteiligen möchte, hier die Infos:


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Bei der Hitze alles gebacken kriegen!

Die Insider der Stuttgarter Kunstszene wissen, worauf es im Sommer ankommt: eine Ausstellung vom Hans Pfrommer – kann jede noch so miese Laune retten – mit einer hundertprozentigen Verlässlichkeit!

Die Ausstellung in der Galerei AK2 trägt den Titel „gebacken gekriegt haben“ … und keinesfalls darunter bewegt sich der Anspruch des Stuttgarter Künstlers, der mit seiner Malerei über mehr oder weniger tagesaktuelles Geschehen, juvenilen Forschungseifer sowie über einige wichtige Beispiele unverhandelbarer Leitkultur lustig referiert. Hier kann tatsächlich nix schiefgehen, wir dürfen eine freudige, urige, karnevaleske Malerei erwarten, die alle Krisen dieser Welt vergessen lässt …! Wer seine Kunst noch nicht kennt, darf diese Gelegenheit nicht verpassen!

Eröffnung: Freitag, 29. Juli 2022, 19.30 Uhr

Öffnungszeiten unter Anwesenheit des Künstlers:
Sa 30.7., Di 2.8.–Fr 5.8., jeweils 16–19 Uhr

ORT: GALERIE AK2 / Lorenzstaffel 8 / 70182 Stuttgart


* Übrigens: man kann sich schon jetzt für die Kurse im Herbst, die HIER aufgelistet sind, bei Frau Hentrich (Tel. 0711 1873-821) anmelden!


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Ostersonnenschein

Ostergefühle illustriert man am besten mit Bildern von Franzfrühlingshafte Spiellust und klare Lebensbejahung in einem wilden Pinseltanz der Malerei. … Ein Franz-typischer bacchischer Kunst-karneval der Freude …


Viel Ostersonnenschein und schöne Osterfesttage wünscht Euch Euer Atelierhausmeister!


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Zeichnen gegen den Strom

Heute möchte ich euch auf eine wunderbare Ausstellung “Listen up, I’ll show you something!” in der Galerie Oberwelt e.V. aufmerksam machen!

Für seine Arbeit benutzt der Künstler Thom Drivers flüchtige Bilder aus diversen Online-Quellen (Twitter, Facebook, TikTok, Instagram …) Der Künstler will sie zeichnerisch „retten“ und mittels Kunst reinkarnieren. Seine schönen Zeichnungen widersetzen sich somit der Logik der Algorithmen und verleihen den kurzlebigen Bildern des Internets eine “Würde” künstlerischer Aufmerksamkeit.

Seine Arbeit kommentiert der Künstler:

Während ich scrolle, werde ich mit allem Möglichen konfrontiert, vom Erhabenen bis zum Lächerlichen. Bilder rauschen vorbei, jedes verspricht einen weiteren visuellen Kick. Was kann man in einer Sekunde oder weniger erfassen? Wie viele Bilder sind zu viele? Werde ich jemals wieder ein Buch lesen?

Galerie Oberwelt, Reinsburgstrasse 93

Mehr Infos und Öffnungszeiten unter:

http://www.oberwelt.de/projects/2022/Driver.htm


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Unter der Kochhaube der Malerei

Im LSBTTIQ-Zentrum “Weisenburg” haben wir neulich den zweiten Teil des opulenten künstlerischen Œuvres von unserem Franz besichtigt. Über seine Arbeit habe ich schon (hier ) ausführlich berichtet. Aber das müsste ich damals tun, ohne die Bilder vor Ort in der Ausstellung – pandemiebedingt – gesehen zu haben!

Es muss gar nicht gesagt werden, dass die Kunst “live” einfach besser wirkt. Aber in dem wirklich besonderen Raum des Weisenberg-Cafés hat man tatsächlich den Endruck, dass die wild gespachtelte Farben nicht nur auf der Leinwand sind, sondern in einem hoch sprudelten heißen Tanz alle Flächen und alle Schatten des Raumes besetzt haben.

Alles flimmert und brennt – der Betrachter muss sofort den Mantel ablegen und etwas zum Trinken bestellen! … Und dann wird einem klar – die Bilder von Franz sind sicherlich nicht nur zum Schauen da – sie sind wahre Kochplatten, die man sicher gut zum Glühwein-machen benutzen kann!

Die Ausstellung ist “bis auf Weiteres” geöffnet. Man kann – und soll – sie besuchen, zumal wir warmes und farbiges derzeit unbedingt brauchen. Öffnungszeiten und die Adresse des Cafés sind auf der Homepage des Weisenburg-Zentrums zu entnehmen.

Hier ein paar Bildimpressionen vor Ort:



Aber das ist nicht alles – um die Malerei von Franz besser „verstehen“ und besser genießen zu können, soll man sich ihr Alphabet genau anschauen! Hier ein paar Nahaufnahmen, die ich neulich in unserem Atelier gemacht habe:


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