Ostersonnenschein

Ostergefühle illustriert man am besten mit Bildern von Franzfrühlingshafte Spiellust und klare Lebensbejahung in einem wilden Pinseltanz der Malerei. … Ein Franz-typischer bacchischer Kunst-karneval der Freude …


Viel Ostersonnenschein und schöne Osterfesttage wünscht Euch Euer Atelierhausmeister!


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Zeichnen gegen den Strom

Heute möchte ich euch auf eine wunderbare Ausstellung “Listen up, I’ll show you something!” in der Galerie Oberwelt e.V. aufmerksam machen!

Für seine Arbeit benutzt der Künstler Thom Drivers flüchtige Bilder aus diversen Online-Quellen (Twitter, Facebook, TikTok, Instagram …) Der Künstler will sie zeichnerisch „retten“ und mittels Kunst reinkarnieren. Seine schönen Zeichnungen widersetzen sich somit der Logik der Algorithmen und verleihen den kurzlebigen Bildern des Internets eine “Würde” künstlerischer Aufmerksamkeit.

Seine Arbeit kommentiert der Künstler:

Während ich scrolle, werde ich mit allem Möglichen konfrontiert, vom Erhabenen bis zum Lächerlichen. Bilder rauschen vorbei, jedes verspricht einen weiteren visuellen Kick. Was kann man in einer Sekunde oder weniger erfassen? Wie viele Bilder sind zu viele? Werde ich jemals wieder ein Buch lesen?

Galerie Oberwelt, Reinsburgstrasse 93

Mehr Infos und Öffnungszeiten unter:

http://www.oberwelt.de/projects/2022/Driver.htm


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Unter der Kochhaube der Malerei

Im LSBTTIQ-Zentrum “Weisenburg” haben wir neulich den zweiten Teil des opulenten künstlerischen Œuvres von unserem Franz besichtigt. Über seine Arbeit habe ich schon (hier ) ausführlich berichtet. Aber das müsste ich damals tun, ohne die Bilder vor Ort in der Ausstellung – pandemiebedingt – gesehen zu haben!

Es muss gar nicht gesagt werden, dass die Kunst “live” einfach besser wirkt. Aber in dem wirklich besonderen Raum des Weisenberg-Cafés hat man tatsächlich den Endruck, dass die wild gespachtelte Farben nicht nur auf der Leinwand sind, sondern in einem hoch sprudelten heißen Tanz alle Flächen und alle Schatten des Raumes besetzt haben.

Alles flimmert und brennt – der Betrachter muss sofort den Mantel ablegen und etwas zum Trinken bestellen! … Und dann wird einem klar – die Bilder von Franz sind sicherlich nicht nur zum Schauen da – sie sind wahre Kochplatten, die man sicher gut zum Glühwein-machen benutzen kann!

Die Ausstellung ist “bis auf Weiteres” geöffnet. Man kann – und soll – sie besuchen, zumal wir warmes und farbiges derzeit unbedingt brauchen. Öffnungszeiten und die Adresse des Cafés sind auf der Homepage des Weisenburg-Zentrums zu entnehmen.

Hier ein paar Bildimpressionen vor Ort:



Aber das ist nicht alles – um die Malerei von Franz besser „verstehen“ und besser genießen zu können, soll man sich ihr Alphabet genau anschauen! Hier ein paar Nahaufnahmen, die ich neulich in unserem Atelier gemacht habe:


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Täglich ein Kunstwerk …


Heute berichte ich ausnahmsweise in eigener Sache:

Nach längerer Zeit gibt es wieder eine Ausstellung von mir.

In der Galerie KUNSTBEZIRK eröffnet am 12. November die Gruppenausstellung “Daily”, an der ich mich mit meinem Projekt “Scharrenberger Zeichnungesarchiv” beteilige. Zu sehen werden 60 Zeichnungen aus der Sammlung des Archivs sein. Darüber hinaus wird man über die Kunst des Zeichnens und über die zeichnerische Meditation plaudern können … Auf euer zahlreiches Kommen würde ich mich sehr freuen!


Daily – Jeden Tag das Gleiche … Perfektion oder Meditation? Meisterschaft oder Übung? Eine Ausstellung auf den Spuren von Repetition, Können, Ausdauer, Geduld und verstreichender Zeit.

Vernissage: Freitag 12. November 2021 um 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Peter Hoffmann, Vorsitzender des Förderkreises

Einführung: Clemens Ottnad, Kunsthistoriker, Stuttgart

Kunstbezirk Stuttgart: Galerie im Gustav-Siegle-Haus, Leonhardsplatz 28, 70182 Stuttgart

Ausstellungsdauer: 12. November 2021 bis 21. Januar 2022 – Di. bis Sa. 15:00 – 19:00 Uhr


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Das Gesetz der bildnerischen Unordnung


Es gibt in der Natur Vorgänge, die sich nicht stoppen lassen. Zum Beispiel die allgemeine Unordnung – auch Entropie genannt. Laut zweitem Hauptsatz der Thermodynamik kann in einem abgeschlossenen System die Entropie nicht abnehmen, sondern im Laufe der Zeit nur zunehmen. Im Universum wird es demnach immer mehr Unordnung geben.

Nur bei Franz sieht es etwas anders aus. In seinem abgeschlossenen, gelockdownten System nimmt die Unordnung zwar ebenso stets zu. Aber mit der Unterschied, dass diese “Unordnung” in Form vollendeter Kunstwerke in Erscheinung tritt. Somit leitet sich der ergänzende, sog. bildnerische Zusatz zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik wie folgt ab:

Die Fähigkeit eines zur Kunst fähigen Organismus (z. B. Franz), die Unordnung (mittels Malerei) antiproportional zum Energieschwund zu speichern, bewirkt eine eingeschränkte Irreversibilität der Unordnung. So produziert man die Unordnung hoch strukturiert und wohlorganisiert. Logisch, nicht?! …


Nun, nachdem dies verstanden ist, können wir uns die neuen Artefakte dieses kosmischen Ereignisses anschauen.



P.S. Die Ausstellung SYSIPHOS IM WEINGARTEN am vergangenen Sonntag war eine tolle Gelegenheit, viele von euch endlich wiederzusehen – vielen Dank, dass ihr gekommen seid! … Es war ein schöner Tag am Schimmelhüttenweg. (Über die Ausstellung gab sogar Presseberichte …)


 

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