Täglich ein Kunstwerk …


Heute berichte ich ausnahmsweise in eigener Sache:

Nach längerer Zeit gibt es wieder eine Ausstellung von mir.

In der Galerie KUNSTBEZIRK eröffnet am 12. November die Gruppenausstellung “Daily”, an der ich mich mit meinem Projekt “Scharrenberger Zeichnungesarchiv” beteilige. Zu sehen werden 60 Zeichnungen aus der Sammlung des Archivs sein. Darüber hinaus wird man über die Kunst des Zeichnens und über die zeichnerische Meditation plaudern können … Auf euer zahlreiches Kommen würde ich mich sehr freuen!


Daily – Jeden Tag das Gleiche … Perfektion oder Meditation? Meisterschaft oder Übung? Eine Ausstellung auf den Spuren von Repetition, Können, Ausdauer, Geduld und verstreichender Zeit.

Vernissage: Freitag 12. November 2021 um 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Peter Hoffmann, Vorsitzender des Förderkreises

Einführung: Clemens Ottnad, Kunsthistoriker, Stuttgart

Kunstbezirk Stuttgart: Galerie im Gustav-Siegle-Haus, Leonhardsplatz 28, 70182 Stuttgart

Ausstellungsdauer: 12. November 2021 bis 21. Januar 2022 – Di. bis Sa. 15:00 – 19:00 Uhr


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Ein Spaziergang zur Kunst


Liebe Blogleser:innen,

am Sonntag soll es schönes Wetter geben – habt ihr Lust, einen schönen Spaziergang zur einen Freiluftausstellung zu machen?


Am Schimmelhüttenweg …

Mit der AusstellungsreiheSYSIPHOS IM WEINGARTEN” präsentiert das Scharrenberger Zeichnungsarchiv regelmäßig ausgewählte Werke aus seiner Sammlung. (Über das Projekt habe ich hier schon berichtet)



Auf dem Zaun einer Gartenparzelle am Schimmelhüttenweg wartet am kommenden Sonntag, 09.05. ein Schaukasten mit Zeichnungen auf die Kunstliebhaber:innen.

Der Projektinitiatoreuer Atelierhausmeister höchstpersönlich – begrüßt die Kunstliebhaber:innen von 15:00 bis 18:30 Uhr vor Ort – und freut sich auf euch!

Wegbeschreibung:
https://zb.mislissippi.com/sisyphos-im-weingarten

Mehr über das Projekt (mit Zeichnungsgalerei):
www.szeichnungsarchiv.de

Hier eine Kostprobe …


 

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Der Sisyphos im Weingarten – ein künstlerischer Selbstversuch


Heute erlaube ich mir ausnahmsweise, einen (neuen) künstlerischen Selbstversuch von mir vorzustellen –


das Projekt “Scharrenberger Zeichnungsarchiv


Leider ist eine Projektvorstellung vor Ort, was mein großer Wunsch war, pandemiebedingt nicht möglich … So bin auch ich gezwungen, in die virtuelle Welt des Internets auszuweichen (unten der Link dazu).

Das Vorhaben des Projektes ist, den Rebenbestand des Stuttgarter Scharrenbergs möglich vollständig zeichnerisch zu erfassen. Der Erfassungsplan sieht vor, zunächst 100 exemplarische Rebstöcke entlang des Schimmelhüttenwegs zeichnerisch zu “porträtieren”… Schrittweise weitet sich der Erfassungsplan dann auf das gesamte Gebiet aus. Auf der Homepage des Projektes könnt ihr mehr darüber erfahren – darunter auch meine Gründe, überhaupt diese Sisyphusarbeit  auf mich zu nehmen. Dort könnt ihr auch die ersten Zeichnungen – von denen die meisten aus der Anlaufphase des Projektes stammen – begutachten. (Klickt dafür bitte unten auf den grünen Button.)

Ich wünsche viel Spaß mit meinen Zeichnungen und hoffe, euch damit inspirieren zu können, selbst zum Skizzenblock zu greifen …!

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P.S. Wenn euch das Projekt gefällt, könnt ihr den Link gern weiterleiten an euere Freunde und Bekannte. 🙂



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Mit Zeichenfeder durch Provace …


Vor einiger Zeit konnten wir das schöne zeichnerische Reisetagebuch aus Vietnam von Michael bewundern. Danach hat sich auch Simone – ebenso eine tolle Zeichnerin! – gemeldet und mir ein paar Bilder aus ihrem wunderbaren Zeichenbuch geschickt. Es ist im Sommer 2020 während ihrer Provence-Reise entstanden. Mein Titelvorschlag: “Die Linien der Sehnsucht” … Über ihre Zeichentechnik schreibt sie:


Ich habe mir zum Spaß Tusche gekauft, um meine schon etwas betagte Zeichenfeder wieder mal auszuprobieren. Und das hat richtig Spaß gemacht! Man zeichnet viel selbstbewusster, da man jeden Strich, den man macht, nicht mehr zurücknehmen kann! Das gefällt mir im Moment sehr und ich lerne sehr viel dazu! … Wenn man dann noch verschiedene Federn ausprobiert (dünne Zeichenfeder oder grobe Rohrfeder) und die Tusche noch mit Wasser verdünnt, dann hat man noch mehr Abwechslung. Und will gar nicht mehr aufhören!


 

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Warum zeichnen?


Ja, warum zeichnen wir eigentlich? Warum benutzen wir nicht einfach unsere Smartphone-Kameras, wenn wir ein bewegendes Motiv erblicken? … Die Antwort eines*r Zeichners*inn könnte lauten: Weil man durch die Tätigkeit des Zeichnens ein Erlebnis gleichzeitig im Geiste auch als Erfahrung verbuchen kann! Mit anderen Worten: Wenn wir eine schöne, eine eindrucksvolle oder eine ganz herkömmliche Szene genau beobachten, erleben wir sie intensiver, sie dringt tiefer in uns, gibt uns mehr Auskunft über die Welt … und bleibt dauerhaft in Erinnerung!

Das zeichnerische Vietnam-Reisebuch von Michael ist eine Fundgrube solcher intensiven, lustigen Beobachtungen! Es freut mich sehr, dass Michael – nach ein paar Semestern Pause – bald wieder mit uns malen wird!


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Martin Zimmerhakl im Forum 3



Liebe Blogleser*innen,

bald werden wir eine wunderbare Gelegenheit haben, die Arbeiten von Martin Zimmerhakl, der auch in unserem Atelier gemalt und gezeichnet hat, zu sehen! Der Titel seiner Ausstellung, “Aquarelle und Zeichnungen vom Jakobsweg” sagt schon viel über die Werke und über das Thema aus! Er lädt uns ein, die Stationen einer bildnerischen und spirituellen Wanderung mithilfe einer eindrucksvollen, tiefen Kunst zu machen!


 

Hier die Infos:

WannFinissage am 15. Oktober um 19.00 Uhr

WoForum 3 e.V. Gymnasiumstraße 21 / 70173 Stuttgart

Blick auf die Klosterkirche in Villafranca del Bierzo

REISEEINBLICKE

von Martin Zimmerhak

Schon lange hatte ich den Gedanken, den Jakobsweg zu laufen. Inspiriert wurde ich natürlich durch Hape Kerkeling aber auch durch Carmen Rohrbach. Sie schrieb das wunderbare Buch „Jakobsweg – Wandern auf dem Himmelspfad“. Nach einer persönlichen Krise im Jahr 2015 entschied ich mich dann das Projekt Jakobsweg anzugehen. Mir war klar, dass ich nicht die Zeit hatte den gesamten Weg am Stück zu laufen. So blieb mir die Alternative den Weg in einzelne Abschnitte einzuteilen. Drei sind es geworden. Im Herbst 2016 war es so weit – die Pilgerreise konnte starten. In einer ersten Etappe lief ich von „Saint-Jean-Pied-dePort“ bis nach Burgos. Im Frühjahr 2017 ging ich den zweiten Abschnitt von Burgos nach Ponferrada. Und am 13.April 2019 startete ich schließlich den dritten und letzten Abschnitt der Reise. Der Startpunkt war wieder die Stadt Ponferrada.

Bis Santiago de Compostela lagen noch über 200 Kilometer vor mir. Es war die Karwoche und ich wollte Santiago ungefähr zu Ostern erreichen. Der Weg führte durch die drei spanischen autonomen Regionen Galicien, Kastilien und León. Die Natur ist in diesem Abschnitt besonders schön, die Landschaft karg und urig. Das gleiche gilt für die Architektur. Für mich ist dieser Abschnitt sehr authentisch. An vielen Ecken war die lange und alte Tradition des Weges spürbar. Das Kloster Samos, das etwas abseits des Weges liegt, war für mich eines der kulturellen Highlights.

Ich war zum Teil bei traumhaftem Frühlingswetter unterwegs. Bei den letzten drei Etappen, durfte ich erfahren, dass man aber in Galicien auch öfters mit Regen rechnen muss. Immer wieder lief ich im strömenden Regen. Zum Glück waren meine Bilder sehrt gut geschützt. Bei meiner Ankunft in Santiago, zwei Tage nach Ostern, wurde ich von einem Regenbogen begrüßt. Diesen konnte ich mit einem Foto festhalten. Meine Pilgerreise endete in Porto.

Ich bin mir sicher, dass das nicht meine letzter „Camino“ war. Diese Art zu reisen hat mir sehr gut gefallen. Bis auf eine Ausnahme konnte ich mit der Bahn, dem Bus reisen und musste nicht fliegen.


Mehr Infos unter: https://artzimmerhakl.wordpress.com/


 

Blick von der Kathedrale auf die Altstadt und den Börsenpalast von Porto. Im Hintergrund der Rio Douro

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