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Drucktechnik des Zufalls


Die Beschäftigung mit der Drucktechnik des Zufalls, der Monotypie stellt nicht nur ein phantastisches, endloses Kunstspiel dar, sondern ist offenbar auch höchst ansteckend!

Es gibt immer mehr Künstler:innen aus unserem Atelier, die sich für diese tolle Technik begeistern lassen. So bleibt es mir nichts anderes übrig, als noch einmal darüber zu berichten. Neulich im Kurs Farbe-Fläche-Experimen sind so viele wunderbare Drucke entstanden, dass es sich wirklich lohnt, sie gesondert zu zeigen – um die heutige Onlineausstellung nicht allzu sehr mit Bildern zu überfrachten. (So weit sind wir inzwischen gekommen; unsere Kunstproduktion ist einfach unglaublich groß und vielfältig geworden!) … Wir haben mit Kleinformaten gearbeitet und stets “skizzenhaft” und offen für weitere Ausdrucksmöglichkeiten … [Mehr über eine solche Vorgangsweise kann man HIER erfahren.]


 

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Ausstellung “Kreativ in Krisenzeiten”

Alle, die die neue Ausstellung von unserem Franz noch nicht gesehen haben, bietet sich die Gelegenheit dazu noch bis zum 31. Januar! Seine Werke haben wir schon oft besprochen (z.B. hier). Hier nur das Wichtigste: die Wirkung seiner Bilder ist immer derartig fesselnd und stark, dass sie den Betrachter stets sofort alles andere vergessen lassen!

Ausstellung: Franz Gangl, “Kreativ in Krisenzeiten”

Ort: Weissenburg e.V. Zentrum LSBTTIQ, Weißenburgstr. 28A 70180 Stuttgart

Öffnungszeit: Di bis Fr 19.00 – 22.00 Uhr So & Feiertag 15.00 – 20.00Uhr


Heute noch ein Hinweis zum nächsten Semester: Die Onlineanmeldung ist schon aktiviert, alle Kurse können ab sofort gebucht werden! Hier der LINK dazu. Im Abendkurs am Dienstag gibt es noch freie Plätze. Der Winter wird kurz sein … ich freue mich auf neue Bilder und unsere schönen Atelierstunden!


 

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Bilder-Revue 2022


Liebe Blogleser:innen,
2022 war – ohne Frage – ein schwieriges Jahr. Doch, wenn man in eine andere, in die fantastische Welt der Malerei abtauchen kann, lassen sich diverse Krisen und Probleme irgendwie leichter ertragen. Und genau das haben wir in unserem Atelier das ganze Jahr lang gemacht!
Schön war es mit euch, wir haben viel Spaß miteinander gehabt, haben viel zusammen entdeckt und viele neue Themen behandelt. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Künstler:innen bedanken, die in diesem Jahr in meinem VHS-Atelier mit mir gelernt, gemalt, gezeichnet und unsere gemeinsamen Stunden mit ihrer Kreativität und Freude an der Kunst bereichert haben!  Ich hoffe, dass wir uns auch im Jahr 2022 gesund und mit neuer Energie wieder sehen werden!
Nun lassen wir zur Feier des Jahres unsere künstlerische Arbeit noch einmal Revue passieren!
Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein gesundes, kreatives und besseres Jahr 2023!

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Julia und die schwebenden Steine


Zum Standardrepertoire Julias Zauberkunst gehören viele wunderbare Kunststücke, doch neulich hat sie alles bisher gesehene übertroffen! Sie hat Steine in Schwebe versetzt! Wie hat sie das bloß gemacht? Mit Pinsel …? Unmöglich! Es sei denn, sie hat einen Zauberpinsel.
Für die Mitglieder:innen der Malklasse am Mittwoch ist zumindest die technische Seite ihres Kunstgeheimnisses bekannt: Julia erforscht – konzentriert und mit einer unerschöpflichen Freude – seit einiger Zeit die bildnerischen Möglichkeiten der Monotypie.

Hier gezeigte Arbeiten sind aus dem laufenden Semester und bilden die Fortsetzung einer nun recht umfangreichen Bildserie (HIER kann man ihre anderen Werke sehen). Deswegen soll man die einzelnen Werke unbedingt als Teil einer großen bildnerischen Erzählung betrachten, in der auch alle Proben, Versuche und Skizzen einen Platz haben.



Wir haben das Thema zwar schon mehrmals behandelt, ich gebe hier eine Kurzfassung für die künstlerisch tätigen Blogleser:innen für die neuen Besucher unseres Ateliers:

Monotypie [mono-, griechisch „allein, einzig, ein“, und typographía „Schlag, Abdruck, Figur“ = „ein einziger Druck“] ist ein Unikat und kann nicht der herkömmlichen Druckgrafik zugerechnet werden. Erfunden wurde sie von dem Maler und Graphiker Giovanni Benedetto Castiglione (1609–1664).

Die Technik: Statt auf Papier oder Leinwand wird meistens auf Glas-, Igelit-, Acryl- oder Metallplatten gezeichnet oder gemalt und, solange die Farbe noch feucht ist, mittels Presse (selten) oder Handabreibung auf das Papier gedruckt. Die Bildgestaltung erfolgt als Druckvorgang entweder durch selektives Auftragen der Farbe oder durch selektives An- bzw. Durchpressen des Druckstoffes etwa eines dünnen Papiers. Eine Besonderheit: Nicht die Druckform bestimmt das Bild, sondern die Art und Weise, wie die Farbe auf eine ebene Fläche aufgetragen und davon abgenommen wird!

Bei Interesse erkläre ich im nächsten Semester diese tolle Technik in jedem Kurs oder Workshop!


 

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Die Farbwelten der Acrylmalerei

Das Hauptthema unseres Workshops “Farbwelten der Acrylmalerei” – der sich langsam zum Klassiker in unserem Atelier etabliert – waren die elementaren Eigenschaften der Farbe selbst:  Welche Wirkung haben die Farbkontraste, wie verhält sich der Lichtkontrast in Bezug auf Komposition und Formgebung, wie gestaltet man eine atmosphärische Tiefenwirkung? … Wie immer wurden auch viele Lieblingsprojekte verwirklichen bzw. fortsetzt.

Unsere Workshops wird es auch im nächsten Semester geben! Man kann sie, wie auch alle anderen Kurse von mir, ab 11. Januar 2023 online buchen (alle Kurstermine im 2023 sind HIER aufgelistet) …

Schauen wir uns nun unsere Bilder an!



ABENDKURSE               

Dienstags – 10 Mal

Ester Termin am 28.02.23.; letzter Termin am 09.05.23

Mittwochs – 10 Mal

Ester Termin am 01.03.23.; letzter Termin am 10.05.23

Donnerstags – 9 Mal

Ester Termin am 02.03.23; letzter Termin am 11.05.23


Einführungsabend am 17.03.23


WORKSHOPS                

Farbe-Fläche-Experiment

11.+12.03.23

Farbwelten der Acrylmalerei

25.+26.03.23

Im Flow der Malerei

29.+30.04.23

SOMMERKURS

10.–14.08.23

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Wann ist mein Bild fertig?


Widmen wir uns heute noch einmal einer Frage, die immer wieder in unserem Atelier gestellt wird und tatsächlich von einer großen Wichtigkeit ist – wann ist mein Bild fertig?

Sind die Bilder fertig …?

 

Bei diesem Thema reden wir meistens von einem »Gefühl« oder von »Intuition«, die uns dabei Hilfe leistet. Das stimmt natürlich, aber wie bekommt man ein sicheres Gefühl für ein “fertiges” Bild?  In Wahrheit brauchen wir dafür eine geschulte bildnerische Wahrnehmung. Sie lässt sich recht gut ausbilden, denn sie ist bei allen, die Malerei lieben, eigentlich schon vorhanden. Denn es bereitet uns keine Mühe, ein Bild, das wir in einem Atelier, Museum oder in einer Galerie sehen, als »fertig« zu erkennen. Doch auch wenn man fremde Bilder gut zu beurteilen vermag, braucht man bei den eigenen stets mehr Zeit, bis man in der Lage ist, den Pinsel rechtzeitig beiseitezulegen.

Ein Extremfall: Dieses Bild hat Gertrud über ein Jahr zur Seite gestellt. Erst letzte Woche hat sie es wiedr ins unsere Atelier gebracht, um ihre Bildidee weiter zu etnwickeln. … Ist es fertig?

Nicht selten wirdm man auch wirklich frustriert – denn leicht überschreitet man bei der Arbeit eine gewisse Grenze und malt weiter, ohne gesehn zu haben, dass eigentlich schon ein fertiges Werk voliegt …

Nun, was tun? Hier meine Tipps:

Die beste Methode, die bildnerische Wahrnehmung zu verfeinern, ist es, die Arbeit an einem Bild immer wieder zu unterbrechen und sein Werk für ein paar Augenblicke einfach zu beobachten. Dies sollte unbedingt zur Gewohnheit gemacht werden! Auch eine längere Pause kann sehr hilfreich sein. Man soll es sich dabei gemütlich machen, sich einen Tee oder einen Kaffee machen, einen Stuhl ein paar Schritte vor der Staffelei stellen und den Blick – ohne Urteil, ohne Wertung – über das Bild wandern lassen. Oft merkt man dann, wie gute Gestaltungsmöglichkeiten fast verspielt wären, und zwar nur, weil man zu schnell gearbeitet hat. Durch solche, entspannte Beobachtung eigener Arbeit nimmt man viel deutlicher wahr, was das Bild eigentlich noch braucht und wie sich seine »Idee« am besten konkretisieren lässt. … Wenn man doch nicht gleich weiter kommt, soll man das Bild am besten zur Seite legen und es einige Tage nicht betrachten!

Das Bild von Eberhardt sieht schon ganz gut aus … soll man noch es schon als fertig erklären??

Seine eigene Arbeit betrachten zu lernen, bedeutet nicht weniger als Malerei zu studieren. Klassischerweise besteht daraus das Hauptstudium der Malerei an einer Kunsthochschule. Dort macht man nichts anderes, als die meiste Zeit Bilder zu beobachten und zu besprechen! Denn nur so lernt man, wie sich eine Bildidee im Prozess herausbildet und – noch wichtiger – welchen Weg man künstlerisch gehen soll, um eigene Malerei zu entwickeln. Hat man daran Übung, stellt sich schon nach relativ kurzer Zeit eine große Sicherheit – und Gelassenheit! – bei der Gestaltung ein!

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