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Der neue Kinetismus von Gertrud

Gertrud B. ist im vergangenen Kurs eine lustige, mit viel Energie geladene »Kreuzung« aus mehreren avantgardistischen Kunstvisionen gelungen … Die Bilder wollten wir während des Kurses schon mehrmals als fertig erklären, aber Gertrud hat eine gute Intuition gehabt und (glücklicherweise) trotzdem weiter gearbeitet. Wir sind gespannt, ob sich über den Sommer die kleine Bildserie erweiteren wird …

Ein Triptychon aus Schnelligkiet, Energie und Spiellust ! (Bild vergrößern durch Draufklicken)

Bei der Betrachtung Gertruds Bilder denkt man unwillkürlich an die avantgardistische Bildkonzepte des Futurismus, des Suprematismus, des Kinetismus … Damals eine Revolution, heute eine lieb gewonnene bildnerische Erzählung … Hier ein paar Erinnerungen:

Erika G. Klien „Lokomotive“ … Eine Ikone des Kinetismus …

Malewitsch schuf mit Suprematismus vor 100 Jahren eine neue Formsprache.

In den letzten Jahren seines Lebens lebte Piet Mondrian in New York. Rhythmus, Formen und Geometrie der Großstadt haben sein Werk stark beeinflusst. Hier New York City I aus dem Jahr 1942.

 

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Ausstellung: Zum Berühmtsein eigentlich keine Zeit

Die Ausstellung  „Zum Berühmtsein eigentlich keine Zeit“  in der Galerie „Oberwelt“ beschäftigt sich mit dem 2013 verstorbenen Stuttgarter Künstler Albrecht/d. Die Ausstellung ist zugleich eine Buchpräsentation …
Engagement und Experiment; Subversion und Idealtismus; künstlerische Freiheit und Verautwortung – das waren die Eckpfeiler seiner Kunst.  Albrecht/d war ein vielseitig interessierter und aktiver Avantgardekünstler ( Performance, Mailart, Fluxus, Musik, politischer Aktivismus, publizistische Tätigkeit …), der erstaunlicherweise weitgehend, sogar in Stuttgart, unbekannt geblieben ist. Die Ausstellung in der Oberwelt leistet einen wertvollen Betrag, diesen ungewöhnlichen Künstler einem breiteren Publikum bekannt zu machen – und bietet eine wunderbare Gelegenheit, mehr über Avantgardekust der Nachkriegszeit zu erfahren.
Das Buch über Albrecht/d erscheint beim Verlag  Edition Randgruppe  ( wo auch literarische Werke eures Atelierhausmeisters erscheinen! )
Mehr über Albrecht/d hier:  http://albrecht-d.de/
30. Juni,  19.00 Uhr,  Reinsburgstrasse 93



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Künstler stellen sich vor …

Ursula Lang-Müller


Mein Name ist Ursula Lang-Müller ich lebe mit meinem Mann in Stuttgart. Vor über 10 Jahren habe ich bei Žejlko mit dem Malen begonnen. Der Austausch in der Gruppe und das philosophieren mit Žejlko mag ich sehr. Ich male überwiegend abstrakt und experimentiere gerne mit unterschiedlichen Formaten.
Dienstag abends Acrylmalen ist die pure Entspannung – ein kreativer Ort – um zur Ruhe zu kommen, zum Lachen und Quatschen. Herrlich!
Liebe Grüße an alle Blogleser!

Dieses Prachtstück ist erstaunlicherweise an einem einzigen Abend entstanden!  Der kreative Energieschub von Ursula ist in der Farbstimmung, im Material und Formentfaltung hervorragend gespeichert … Am nächsten Abend noch einmal das gestalterische Nachbeben – in der Form kleiner ebenso schwungvoller und starker Bildnotizen (Bilder unten).

Am letzten Kurstag in diesem Semester als Abschluß der Bildserie eine Struktur in Schlangenform, das benutzte Material – verkohltes Holz!  An einer Stelle im Bild schaut uns das Auge der Malerei an!  Könnt ihr es finden? (dafür das Bild vergrößern durch Draufklicken)

Typisch für Ursula ist, kleine Bildserien zu malen … stets schnell, schwungvoll ein paar Farbskizzen zu fertigen, und dann mit weiteren Schichten die Bildideen konkretisieren. Hier ein 10-Minuten-Entwurf auf drei Formate verteilt.

In unserem Sommerkurs, 2014 brach Ursula alle Rekorde bezüglich Bildgröße! 270 x 170 cm … Das flammende Bild schmückt – und mit seiner großen Leuchtkraft bestrahlt – jetzt ihre Wohnung. (Es ist stark zu vermuten, dass sich das Bild auch auf die Heizkosten ausgewirkt …)

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Ach du liebe Güte, was war da los?!

Letzte Woche am Donnerstag ein schönes Ausklingen des Semesters …


Godela war ausgesprochen guter Mallaune … zak-zak und fertig – die stürmische Welle schlägt um!
 
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Beate malte dagegen in einer wahrhaftig epischer Gemütlichkeit …

Ähnlich auch Petra … Strich per Sctrich – das Gesicht!

Jutta hat gerade noch die Kurve gekriegt, zunächst schnell und frisch, dann zu schnell und dann … dann war der Kurs zu Ende.

Michael hat noch hier und da ein paar Pinselstriche gesetzt und dem exotischen Vogel steht es frei, von seinen Flügeln Gebrauch zu machen …


Franz kann gar nicht anders als stets er selbst sein – malen ohne wenn und aber: Farben oder nix !


… Dann, am Schluss – die restliche Energie des Abends verwandelte sich in eine tänzerische Performance des Putzens (wir sind schließlich im Schwabenland)!

Beate zeigte sich beim Putzen viel energischer als beim Malen … hm … ist das gut oder schlecht?
Waschbecken werden besonders gern geputzt! Godela und Jutta haben sofort die Gelegneheit ergriffen und gleich alle Register ihrer Kunst des Saubermachens gezogen …

Franz – das wüssten wir gar nicht – ist ein begnadeter Tänzer, sogar mit seinem heutigen Tanzpartner, dem Bodenwischer gleitet er um die Tische herum, ohne den Boden zu berühren (der Bodenwischer dagegen „klebte“ am Parkett und hinterlies eine feucht-glänzende Spur hinter sich) … Bravo!

Ach du liebe Güte, was war da los? Ist das unser Atelier?! Will man es jetzt in eine Apotheke verwandeln?? … Nein, natürlich nicht! In Wahrheit war es gar nicht nötig so viel zu putzen – die Räume werden vom Putzdienst general-geputzt – es hat uns aber dermaßen Spaß gemacht, dass wir es nicht lasen konnten … (vhs stuttgart weiß gar nicht, was für fleißige, pflichtbewusste, verantwortungsvolle, hilfsbereite, zuvorkommende und nette Künstler hier malen!)

 

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Die letzten Malabenden in diesem Semester …

Die reiche Kunstausbeute der letzten Kurstage – unsere virtuelle Galerie könnte pausenlos Vernissagen machen !

Fabelhafte Farbräume, verträumte Erzählkunst des Zufalls … (von Christina)

Ein Sommertraum von Janka …

Unter der Einwirkung von Sommerhitze gemalt? Eine schwungvolle Farbkomposition aus harten Lichtbrechungen von Christiane

Bildnerische Gestaltung besonderer Art – das Bild hat seine endgültige Form durch eine radikale »Abtragung« (Abkratzen) von früheren Farbschichten bekommen … Ein Bildexperiment von Astrid

Viele Schichten, viele kompositorische Überlegungen und am Schluss – Rhythmus, Spiel und Ordnung … Ein Bild von Jaqueline

Das „kubistische“ Faltenbild von Petra

Eine Staub- oder Schaumwolke, eine entlaufene Laborratte … oder Zuckerwatte aus außer Kontrolle geratener Zuckerwatte-Maschine …?  Ein surrealistisches Bild von Eberhard

Eine »abstrakte Figuration« von Jutta – Rostflecken, abgeblätterte Farbe, Zerfall, Zerbröselung … und trotzdem – eine Gelegenheit zum fröhlichen Spachteln und Schmieren!
Sommerregen von Ursel
Spachtel und Transparenz … ein Bild von Astrid

Formen imTanzrhythmus, Farben als Musik! ein Bild von Ingrid

Der letzte Maldienstag in diesem Semester … Leider muss man in Urlaub fahren, sonst hätten wir weiter malen können. Tja, das Leben ist machmal einfach nicht fair …

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Ambulanter Zeichner

Morgen gibt es eine wunderbare Ausstellung in der  STUDIENGALERIE  (PH Ludwigsburg)!  Zu sehen sind Werke von einem alten Freund von mir,  Matthias Beckmann,  einem begnadeten Zeichner und einem der humorvollsten Künstler der Bundesrepublik !
Vor der Ausstellungseröffnung gibt es sogar einen Workshop ! (sehe unten)



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