– Wunderbar normal

Eine weitere, „stink normale“ Woche in unserem Atelier …
Wiltrud hat uns eine Quiche gebacken, Julia hat uns einen hübschen Sofatisch gebracht, Tee und Kekse gab es vor Ort.  Es wurde gearbeitet und geplaudert, Bilder wurden gezeigt und kommentiert, Meinungen wurden ausgetauscht und Tipps gegeben … Die Literaturliebhaber unter uns haben sich über Bücher, die Filmliebhaber über Filme unterhalten. Außerdem wurden Kochrezepte aufgeschrieben und Urlaubsfotos gezeigt; Alltag und Kunst, Smal Talk und Diskussion … Es wurde sogar gesungen (der Franz interpretierte für uns ein Lied von Zarah Lender! )
Und die Ruhe und das künstlerische Nix-Tun üben? Auch das haben wir gemacht. Und was haben diejenigen gemacht, die nach einer Erkältung geschwächt oder nach einem langen Tag doch dem schönen Farbspiel der Malerei beiwohnen wollten?  Sie haben den Ratschlag des Atelierhausmeisters befolgt:  Zunächst auf unserem Sofa gemütlich Platz nehmen, einen Tee trinken und für ein Weilchen den anderen zuschauen, wie sie über ihre Leinwände Kunst ausbreiten … Das Lebenselixier pur!
Leben wir in unserem Atelier nicht eine Utopie der Freizeit ?


 

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– Das poetische Moment –

Das Skizzenhafte, das Frische, das Spontane und das Luftige in unseren Bildern ist manchmal eine wunderbare, phantasiesteigende Eigenschaft der Malerei. Es gehört zu den grundlegenden Fertigkeiten eines Künstlers, die bildnerischen Aussagen nicht mit Inhalt zu überladen und damit dem Betrachter einen Spielraum für Fantasie zu schenken.  Ein Entwurf kann uns inspirieren, eine Skizze kann uns erfreuen und unsere Vorstellungskraft beflügeln, ohne uns mit „Befindlichkeiten“ des Künstlers; mit seinem Geschmack und seinen Vorlieben zu „belasten“.  Eine gelungene Skizze deute mehr an, als sie auf der Leinwand festlegt und zeugt somit vom Talent und Kreativität des Künstlers! … Außerdem wirken die „fretig gemalten“ Bilder oft zu dekorativ und zu „glatt“das poetische Moment des Ausdrucks ist nicht erfasst, das Bild erzählt zu viel und gibt dem Betrachter zu wenig Raum, eigene Phantasie zu aktivieren – das Wesentliche der Kunst geht dabei verloren!  Der Maler-in soll stets daran erinnert werden, dass eine gekonnte Andeutung oft tausendmal mehr sagt als eine ausführliche Schilderung!

Hier einige Beispiele Skizzen, Farbproben, unfertige und (vorläufig) fertige Werke aus unserer heimischen Produktion.



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Kurstermine 2018

Heute hat unser Franz Geburtstag – herzliche Glückswünsche! … Wir werden uns auch im nächsten Semester seiner Kunst erfreuen können (hier ein Ausschnitt aus einem Bild von ihm) …

Einige von euch, die lange im Voraus planen müssen, haben nachgefragt, wann die Kurse im nächsten Semester stattfinden. Die Interessierten können sich allerdings noch nicht bei der VHS Stuttgart anmelden, da die Kurse noch nicht ausgeschrieben sind. Ihr könnt jedoch das Anmeldeformular (hier abrufbar) ausfüllen, unterschreiben und es mir zukommen lassen – per Post oder als Foto per E-Mail (oder es mir persönlich im Atelier geben) … Bei Abendkursen allerdings kann ich die Einsteiger (vorerst) nur auf die Warteliste setzten, denn ich weiß noch nicht, wie viele von unseren Abendmalern weiter machen wollen!

Einführungsabende
Einführung in die Grundtechniken der Acrylmalerei I: Schwerpunkt Farbe
28.02.;  18.00 – 21.30 Uhr
Einführung in die Grundtechniken der Acrylmalerei II: Schwerpunkt Struktur
02.03.;  18.00 – 21.30 Uhr

Künstlerstammtisch
09.03. + 23.03. + 20.04. (18.00 – 21.00 Uhr)

Abendkurse
Dienstags
Kursbeginn:  27.02.  Kursende:  05.06.  (11 x)
Mittwochs
Kursbeginn:  7.03.  Kursende:  06.06.  (11 x)
Donnerstags
Kursbeginn:  01.03.  Kursende:  07.06.  (12 x)

Workshops
Entwicklung eigener Bildideen _____ 17.+18. 03.
Strukturbilder gestalten mit Acryl __ 14.+15. 04
Farbe – Fläche – Experiment _______ 28.+29. 04
Farbwelten der Acrylmalerei _______ 12.+13. 05

Sommerkurs Arcylmalerei __________ 26.–30.07.

 

Am 13. + 14. Jan. 2018 können wir vielleicht wieder zusammen zeichnen

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Vier Bilderzählungen

Ingrid und Wiltrud haben neulich jeweils eine kleine Bildserie fertig gemalt – zwei schöne Erzählungsstränge aus dem bunten Kosmos ihrer Malerei. Jaqueline dagegen bietet uns im ihren neuen, wunderbar gelungenen Gemälde die Möglichkeit an, weitere kleinformatige Bilderausschnitte zu erkennen und zu studieren – ein wunderbares, endloses Spiel für die wahren Kunstliebhaber!

Die Bilder von Ingrid vermitteln – trotzt einem starken Farbkontrast – eine verträumte Landschaft aus geradezu geisterhaften Farbfeldern, in denen der Betrachter schweben lernen geht  … Hier sieht man, wie wichtig der Farbverlauf für die Raumgebung ist!

Wiltrud hat sich mit dem Licht in den unterirdischen Hohlräumen beschäftigt – Die Formen schmelzen ineinander, Gestalten tauchen auf, Raumtiefe faltet sich um die dunklen Stellen aus, die Tropfsteine scheinen ihr eigenes Licht zu haben …

Jaqueline hat lange an ihrem Bild gearbeitet, gestern wurde es als fertig erklärt. Eine fröhliche, verspielte Farbbrise scheint hier Regie geführt zu haben. Denn beim Anblick dieses Werks atmet man sofort leichter!
Wie viele Farbschichten mögen hier übereinander liegen …?


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Schwimmweste fürs Malen …

Hilfe – unser Atelier steht unter Wasser!  Wer uns besuchen will, braucht ab sofort eine Schwimmweste (oder ein Schlauchboot)!  Wir malen nicht mehr, wir schwimmen in einem mächtigen Strom aus Wasser-Bildern:  Wolken aus Farbe und Wolken der Farbe; hohe Wellen vom Wind der Inspiration zum Schäumen gebracht; fliesendes Meereswasser und wässrige Farbfelder; unterirdische Seen und glänzende Tropfsteine … Wunderbar!  Hier eine Auswahl:


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– Eine neue Kunstära ist angebrochen!

Seit 24. Oktober des Jahres 2017 darf unser Arbeitsraum endlich  uneingeschrenkt als  ATELIER   bezeichnet werden! Denn wir haben nun eine Couch bekommen, wofür ich mich auch an dieser Stelle bei der vhs stuttgart herzlich bedanken möchte!
Couch, Atelier, uneingeschrenkt …? Worüber redet unser Atelierhausmeister? Hier ein paar Tasachen zur Aufklärung: Ein Atelier, das dieses Namens würdig sein möchte, wird man ohne ein Sofa (Divan, Couch, Ottomane) in diesem Teil der Michstrasse nicht finden können.  Mehr noch! Es ist ein Widerspruch an sich, eine musische Tätigkeit ausüben zu wollen, ohne dass man sich zu einem Gespräch, zu einer kleinen Teepause, zum Buchblättern oder einfach zum Entspannen auf einen ruhigen, bequemen Platz in seinem Arbeitraum zurückziehen kann.

Wer unsere Couch noch nicht ausprobiert hat, kann dies heute tun – der Künstlerstammtisch-Kurs heute Abend hat noch freie Plätze (18 – 21 Uhr) … kommt einfach spontan dazu!

 

Hier eine kleine Galerie der Sofa-Bilder …


Und nun noch eine Erinnerung an die Kunst-Auktion zugunsten von Frauen helfen Frauen e.V., an der sich ein paar Blogleserinnen beteiligen. Hier ihre Bitte an euch:
Die Online-Kunstversteigerung UNSCHLAGBAR  Stuttgart ist in vollem Gange!
Bieten auch Sie mit!
Unter www.fhf-stuttgart.de/kunstversteigerung finden Sie die zur Versteigerung kommenden Bilder und Skulpturen und können Ihre Gebote abgeben. Die Online-Kunstversteigerung läuft noch bis Donnerstag, 2. November (bis 23:59 Uhr).

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