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KOPF ZEICHNEN & MALEN – Kursteilnehmer berichten


Ein herrlich verKOPFtes Wochenende
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Die Mannschaft …

Eine fröhliche Schar von der Anzahl einer Fußballmannschaft fand sich vergangenes Wochenende im bekannten Atelierraum zusammen, um sich näher mit der zeichnerischen Darstellung des menschlichen Kopfs zu befassen.
Draußen herrschte grimmige Kälte, obwohl sich die Sonne redlich Mühe gab, im Duell mit Väterchen Frost gut abzuschneiden. Drinnen war’s dank Heizungsluft und warmem Tee jedoch sehr behaglich.
Staffeleien wurden aufgebaut und mit Zeichenbrettern bestückt, Papiere aufgeklebt … das übliche Prozedere eben … und dann richteten sich elf Augenpaare erwartungsvoll nach vorne, wo unser Atelierdozent Vorgaben machte, die von ihrer Form her erstmal eher an Aliens, Roboter oder C-3PO von Star Wars erinnerten.
Die Eleven verschanzten sich alsbald hinter ihren Zeichenblättern und versuchten eifrig, die so leichtfertig dahingeschwungenen Kreise, Striche, Ovalekonkave und konvexe Formen – Schatten hier, Lichteinfall da – auch auf ihrem Papier lebendig werden zu lassen. Radiergummis hatten Hochsaison, ebenso wie Bleistiftspitzer. Leise Seufzer, ratlose Blicke und hilfesuchende „ Željko, kommst du mal …“-Rufe waren zu vernehmen, aber immer gepaart mit viel Heiterkeit angesichts der entstehenden Konterfeis.
Nach einer Mittagspause versammelte man sich mit seinen Werken, die so langsam Gestalt annahmen, zu einer Bildbesprechung. So in Reih‘ und Glied nebeneinander stehend, sahen unsere – noch sehr emotionslos dreinblickenden – Grafitgesichter doch sehr lustig aus.


Im Laufe des Samstagnachmittags entwickelten sich ausdrucksvolle Augen, Lippen, Ohren und die menschlichen Züge gewannen nach und nach die Oberhand über das Roboterhafte.
Zufrieden trabte die Gruppe nach Hause, um sich tags darauf – am Sonntag – wieder einzufinden und ihren Werken den letzten Bleistiftschliff, nebst Frisur, zu verleihen.
Obwohl die Ausgangsinformationen für alle gleich waren, sind doch lauter verschiedene Charakterköpfe entstanden. Nun blieb noch, das Gelernte auch mit Pinsel und Acrylfarbe zum Ausdruck zu bringen. Was dabei an Individuen entstand, erzielte große Heiterkeitserfolge. Der undurchsichtige Mediziner stand Seit‘ an Seite mit dem polnischen Landarbeiter, dem anatolischen Dönerverkäufer oder der Einserschülerin … um nur einige Beispiele zu nennen.

Unsere Bilder …
Unsere Laune …
Ganz vielen Dank, Željko, für dieses unbeschwerte Wochenende – wir kommen gerne wieder – zum Folgekurs im April !!!
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Liebe Grüße von Beate

palette-k

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Künstler stellen sich vor …

Ursula Holzwarth

Seit nunmehr 6 Jahren besuche ich die Acryl-Kurse bei Željko. Viel habe ich dort gelernt; über Technik und Kunst, vor allem bei den gemeinsamen immer sehr inspirierenden Bildbesprechungen! Das ist aus meiner Sicht ein sehr wichtiger Teil des Kurses, der mich in meiner Malerei wirklich weiter bringt. Vor allem während des 5-tägigen Sommerkurses entwickeln sich schöne Gespräche – nicht nur über die Malerei –, da es dafür viel mehr Zeit gibt.

Zur Zeit arbeite ich an einer Bildserie mit dem Thema »Photomontage und abstrakte Malerei«.  Hier eine Auswahl meiner Bildern, die in den Workshops von Željko entstanden sind.



Große Unterstützung habe ich von Željko auch für mein Buchprojekt »Der unsichtbare Maler von Havanna« erfahren!

buch
Havanna, die Stadt der Schatten mit ihrer verwitternden kolonialen Architektur. In den Mauern kann man die Vergangenheit mit ihren geheimnisvollen Botschaften früherer Generationen spüren, die auf den Wänden durch Farbschichten, Spuren, Risse und Kritzeleien aufbewahrt sind. Die Zeit selbst hat die Geschichte auf die Wände geschrieben, manchmal hat auch ein Unbekannter eine Nachricht hinterlassen. So entstehen moderne Graffitis und Bilder abstrakter Malerei.
 
Herzliche Grüße an alle Blogleser von Ulla …!

palette-k

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Mit den Augen lauschen …


Heute früh am Strohberg das bekannte Paradoxon des Winters:

Der Schnee bringt Stille in die Stadt und verwandelt sie gleich in Musik!

Plötzlich »hören« wir auch mit den Augen:  Überall Grafik und Geometrie, überall sieht man Klang und Rhythmus … Die Stadt als eine wundersame; als eine bildnerische Auslegung der Musik!


Schnee in der Stadt: Eine Bilnderische Auslegung der Musik!

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palette-k

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2017

Liebe Atelierbesucher, liebe Blogleser,

 .

das Jahr 2016, das von einer eh fragwürdigen Qualität war – in unserem Atelier dagegen durchaus sehr angenehm verlief –, neigt sich seinem Ende zu.

Alles, was im alten Jahr noch abzuhacken gibt, sind Vorsätze und Wünsche für das nächste Jahr.

Aber was sollen wir uns für unsere Malgemeinschaft im 2017 wünschen? Dass sich am Ende eines Kurses die Waschbecken von selber putzten und die Farben und Werkzeuge von allein aufräumen …? Das klingt irgendwie unrealistisch … Dass wir noch bessere Bilder malen und dabei noch mehr Spaß haben? … „Besser“, „mehr“ … klingt irgendwie zu konsumistisch … Hm. Es ist tatsächlich schwer, sich etwas wirklich Vernünftiges zu wünschen … Denn unsere Malgemeinschaft „funktioniert“ sehr gut, uns geht eigentlich wunderbar ! Sollen wir es nicht einfach so weiter laufen lassen!

Ja, da machen wir:

Für das Neujahr 2017 wünschen wir uns GAR NICHTS! Denn wir haben schon alles, was wir brauchen: Ein wunderschönes Atelier, eine tolle Atmosphäre, wunderbare, kreative und lustige Malgenossen und – unsere Kunst !!

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Einen guten *Rutsch* in das neue Jahr 2017 wünscht eucht euer Atelierhausmeister Željko


snjesko


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