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Farbräume und Figurationen

Nicola Silvano, „Wurzeln“, Mischtechnik auf Leinwand, 2007

Farbräume und Figurationen, eine Ausstellung von Nicola Silvano

Seine Inspiration bezieht der Künstler aus der Beschäftigung mit antiken Kulturen und ihrer faszienierenden Formenvielfalt. Mit seiner Malerei will Silvano Aspekte des Lebens ausdrücken, die er nicht in Worte fassen kann.  Zur Vernissage mit Einführung und Sektempfang seid ihr herzlich eingeladen!

Galerie Augustinum, Oskar-Schlemmer-Straße 5, Vernissage ist am Freitag, 17. März, 18 Uhr

Für diesen Hinweis sei Ursula herzlich gedankt!


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Grundtechniken der Acrylmalerei …


Letzte Woche haben wir uns im Workshop »Einführung in die Grundtechniken der Acrylmalerei I: Schwerpunkt Farbe« mit den Ausdrucksmöglichkeiten der Acrylfarben beschäftigt.
Ein paar unserer Fragestellungen: Welche Besonderheiten haben die Farbflächen der Acrylmalerei? Welche Malmittel stehen uns zur Verfügung? Wie mischt man eine Lasur, wie macht man die Farbe dickflüssig? Warum grundiert man eine Leinwand und wie arbeitet man mit Pigment und Bindemittel?
Am folgenden Freitag geht es mit dem Thema »Struktur« weiter. Mehr Infos und Anmeldung hier.

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Im Spiegel der Kunst – Jan van Eyck

Arnolfini-Hochzeit, Detail – ein Rätselbild?

Letzte Woche haben wir uns ein paar Bilder von Jan van Eyck angeschaut. Schell wurde klar – jedes seiner Gemälden erzählt eine vielschichtige, oft romanhafte Geschichte!  Sakrale und Profane; Amt, Geschäft und Machtsucht mischen sich in einem bildnerischen Gefüge aus Architektur, Landschaft, Porträt; aus unerbittlicher Darstellung und liebevoller Idealisierung.  Um solche Werke vollständig zu verstehen, ist es allerding notwendig, etwas mehr über den Künstler und seiner Zeit zu erfahren.
Was müsste geschehen, dass auf einmal solche Bilder möglich werden?  Warum waren sie gleich so unglaublich beliebt und erfolgreich …?  Mit ein wenig Geschichtswissen erklärt sich manches von selbst.
Zum Beispiel, wie sich die Raum- und Figurendarstellung von ihrer religiösen Funktion im Frühmittelalter hin zum Anspruch einer weltlichen, perspektivisch-realistischen Weltdarstellung der Renaissance entwickelte.  Es handelte sich um zwei bildnerische Konzepte, die das Illusionistische der Tafelmalerei radikal anders verwendeten!  Allein diese Entwicklung ist ungeheuer interessant und bietet sich hervorragend an, um das Phänomen »Kunst« und ihre gesellschaftliche Rolle im Algemeinen besser zu begreifen. Denn in der Kunstgeschichte begegnen wir oft zwei, nicht selten unversöhnt gegenübergestellten Seiten – den Künstler mit seiner Eigenart, mit seiner Gabe die Welt anders wahrzunehmen und eine Gesellschaftsordnung bzw. eine vorherrschende Ideologie, die vom Künstler eine bildnerische Deutung und Präsentation verlangt … Immer wieder ertastet ein Künstler dabei das Neue, überwindet die Einschränkungen seiner Zeit – und seines Handwerks! – und gibt dem eigentlich schon Vorhandenden, Geahnten aber noch formlos Schwebenden eine konkrete Gestalt.
Sollen wir uns diesem Thema an einem Samstag- oder Sonntagnachmittag in unserem Atelier etwas mehr widmen?  Bei Interesse kläre ich, wann unser Raum frei ist, und gebe euch dann die möglichen Termine durch.

Gibt es einen Grund den Handteller so zu zeigen …? Und die Holzfiguren; der „Teufel“ und der Lowe – was haben sie bei einer Hochzeit zu suchen?
Der Künstler unterschreibt sein Werk – aber mit „Jan van Eyk war hier“? Was wollte er damit sagen ?!
Ein prächtiger Kerzenleuchter, eine Hochzeit – warum brennt nur eine Kerze …?
Ein Bild im Bild – wer ist hier im Spiegel zu sehen, wer beobachtet das Brautpaar …?
Und wen stellt die betende Figur im Hintergrund dar …?

Der Künstler selbst …?

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Energie des Frühlings …

Die ersten Atelierabende im neuen Semester haben schon einige ganz gute Bildentwürfe hervorgebracht! Manche sind schon zu Hause angefangen worden, manche sind nach dem ersten Abend schon weit über das Skizzenhafte hinaus. Es malt sich leicht, denn man spürt die Energie des Frühlings!

Wir haben auch etwas Zeit für Jan van Eyck und seine Malerei gefunden. (Darüber im nächsten Blogbeitrag mehr!)


Endlich wieder malen …!


Ein paar fast fertige Bilder  …


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Kunst im neuen Semester: Raumfaltungen, Formlabyrinthe …


Morgen fangen unsere Abendkurse an. Und zwar mit einem besonderen Thema! Wir greifen in die Schatztruhe der spätmittelalterlichen Malerei und widmen uns den wundersamen Raumfaltungen und den prächtigen Formlabyrinthen der Stoffe und Tücher, die die alten Meister auf ihren Gemälden kunstvoll gestaltet haben. Wir nehmen uns die Bilder einer der größten Künstler des Abendlands unter die Lupe, Jan Van Eyck und suchen in ihnen die Inspiration für die Entwicklung eigener (abstrakten) Bildideen!

Währen des Kurses können wir uns – bei Interesse – seine Bilder noch etwas genauer anschauen und das Thema Bildbetrachtung und Bildanalyse behandeln (neulich, in einem Workshop haben wir ein Bild von Watteau besprochen und dabei die tiefer liegenden »Botschaften« eines Kunstwerks ans Licht gebracht …).


 

Das Werk eines Futuristen … oder eines Kubisten; eine Figur in Bewegung, eine Faust ? … Ein Ausschnitt aus dem Bild „Mann mit rotem Turban“ (1433) von Jan van Eyck

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