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Künstlerische Ostergrüsse

Neulich schickte mir Renate ihre neusten Werke und schrieb dazu:
[…] ich habe mich in der ersten Ferienwoche mit Malen beschäftigt: Fläche und Linie und dazu eine Serie (3 Bilder mit 70×100). Ich bin ganz zufrieden damit. Bin bei meinem ROT geblieben!
Grüsse und frohe Ostern
Renate

Liebe Renate, auch ich bin – und zwar SEHR! – zufrieden mit Deinen Bildern – eine tolle Überraschung zum Ostern! Danke!

Renate hat in ihren neuen Bildern eine klare, souveräne bildnerische Sprache gefunden. Ihre Arbeitsmethode – das Kunstspiel pur; Inhalt lustvoll „häufen“, dann durch neue Farbschichtenreduzieren und kontrastieren (weiß) und am Schluss effektvoll dynamisieren (Linien). Das Ergebnis sind poetisch verspielte Flächen mit lustig tanzenden Farbwesen Bravo!



P.S. Ab kommendem Dienstag laufen die Abendkurse in unserem Atelier weiter!

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Eine Linie ist …

Am zweiten Tag unseres Workshops haben wir uns mit dem komplexen Vorgang der zeichnerischen Beobachtung beschäftigt, in dem die gleiche Aufmerksamkeit der Linie und dem beobachteten Objekt gewidmet wird.  Es handelt sich dabei um keine Kleinigkeit!  Die eigentliche Fähigkeit, die man hierbei entwickelt, ist die Fähigkeit, die Konzentration aufrechtzuerhalten – und sie zur Routine werden zu lassen!  In unserer Welt der ständigen Reizoptimierungen und des flatterhaften Geistes eine wahre Herausforderung

Unser Ausgangspunkt war eine aus Papier, Karton und Graupappe zusammengebastelte Skulptur, die nach dem Prinzip einer „figura sempertina“ gebaut wurde und das Motiv eines Kopfs im Profil spielerisch variierte.  Volumen, Kontur, Licht, Schatten, Hintergrund, Vordergrund, „tief“ und „flach“ all das kann seinen Ausdruck in der schönen Erzählkunst der Linie finden!

… Hier geht es zum Teil 1


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Eine Linie ist eine Linie ist eine Linie …

Am vergangenen Wochenende haben sich die Zeichner unter den Künstlern unseres Ateliers mit dem Phänomen „Linie“ beschäftigt.
Was ist eigentlich eine Linie, ist sie bloß eine Abstraktion, oder gibt es sie wirklich; welche Eigenschaften hat sie, wie lässt sich mit ihr gestalten, was mit ihr ausdrucken … und: welche Übersetzungs– und Wahrnehmungsvorgänge finden beim Zeichnen einer Linie statt? Wir wissen zwar, dass das Zeichnen die Haupt– und Ursprache der bildenden Kunst ist, aber was heißt das eigentlich?  Nun haben wir es ein Stück weit in Erfahrung gebracht!
Um das Phänomen „Linie“ besser verstehen zu können, haben wir uns ein wenig mit der theoretischen Abhandlung „Analysis of beauty„(erschienen 1753) des britischen Künstlers William Hogarth befasst. Er hat die Begriffe „Line of the Beauty“ und „Schlangenlinie“ geprägt und eine bemerkenswerte Theorie der Linie hinterlassen, in der er sie zum wichtigsten Gestaltungsmittel der Kunst erheben wollte … (man beachte, dass auf seinem Selbstporträt auf der Palette keine Farben zu sehen sind, sondern nur eine Linie!)
Den ersten Tag haben wir verschiedene Übungen gemacht – nicht zuletzt um zu erfahren, dass JEDER zeichnen kann (und soll). Als Werkzeug haben wir Grafitstifte gebraucht … Linie ziehen, dabei den Druck variieren und einfache Lichtverhältnisse in die Grafik übersetzen. Hier ein paar Zeichnungen des ersten Tags.

Fortsetzung folgt …


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– Im Farblaboratorium

Ab sofort werden die Farben nicht mehr gespart – wir nehmen Abschied vom Winter! Den ersten Schritt hat unsere Ursel gemacht. Ihr Schablonenbild hat die Dunkelheit schon längst überwunden und ihr Arbeitsplatz in ein Farblaboratorium verwandelt.

Obwohl, bzw. gerade weil es noch nicht fertig ist, zeigt uns das Bild von Ursel, wie eindrucksvoll die Arbeit mit Schablonen sein kann.

Im Kunstlaboratorium von Ursel entstehen stets mehrere Bilder gleichzeitig …

Auch Franz hat die ersten Schritte Richtung Frühling gemacht.  Vergeblich der letzte Schnee, vergeblich der Wind – die Natur trägt schon die Keimlinge des Frühlings in sich …

Am Schluss sollen doch noch ein paar Winter-Bilder gezeigt werden. Irmgard hat sie zu Hause gemalt, als die winterliche Atmosphäre noch voll „mystischer“ Ahnungen war … Zwei wunderbare Bilder!


 


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– Der immerwährende Augenblick – ein Ausstellungsbericht von Beate

An einem eiskalten – aber wenigstens sonnigen – Februartag, genauer gesagt am Samstag den 24.2., nutzte ich den vorletzten Tag der Ausstellung Von der Möglichkeit des immerwährenden Augenblicks der Künstlerin Isa Dahl zu einem Besuch in Leonberg.
Vom S-Bhf. aus führte mich der Weg stetig aufwärts, z.T. an Teilen der ehemaligen Stadtmauer entlang, bis in den alten Stadtkern Leonbergs mit seinen urigen Fachwerkhäusern und Gassen.  In einem dieser alten Gebäude, einer ursprünglichen Scheune, hat der Galerieverein Leonberg seinen Sitz. Und dort konnte man vom 14. Januar bis zum 25. Februar etliche aktuelle Werke von Isa Dahl bewundern. In aller Ruhe, bei wunderbaren Lichtverhältnissen, ohne den üblichen Audioguide und ohne Gedrängel und Geschiebe um dem besten ‚point of view‘. Schon das Interieur der alten Scheune ist eine Augenweide.
Isa Dahl ist für meinen Begriff eine Meisterin der Schwünge, Kurven, Schlaufen und Gitterstrukturen. Durch mehrere lasierende Schichten Ölfarbe mit breiten, groben Pinseln aufgebracht, entstehen ungemein räumliche Strukturen, die einen magisch in ihren Bann ziehen. Es macht richtig Spaß, sich von der Tiefenwirkung dieser Darstellungen „einsaugen“ zu lassen. Und ich bin mir sicher, dass sie ebenfalls Spaß daran hatte, diese Strukturen entstehen zu lassen.
Frohgemut und schwer beeindruckt zugleich habe ich die Ausstellung verlassen – mit der fixen Idee, so etwas auch mal probieren zu wollen – jedenfalls ansatzweise.

Liebe Grüße von Beate


Sinde es die Haare … oder gertäumte Fantasiepflanzen?

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