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Farben rollen über die Köpfe


Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Ist der Magen allerdings voll, kann man seine Liebe auch mit Pinsel unter Beweis stellen! Für diese Strategie hat sich Katja entschieden!

Seit Wochen malt sie in vielen Skizzen und Entwürfen das Porträt ihres Freundes. Ein Gesicht lässt sich auf verschiedenen Art und Weise bildnerisch „verstehen“. Katjas Maltemperament lässt nur die schnelle expressive Skizze zu, in der sie eigentlich mehr den Augenblick des Sehens zu fangen sucht, als Ähnlichkeit! Hier ein paar Werke, die ich aus dem wilden Arbeitsfluss fotografisch fangen konnte …


Ein paar Minuten und die Pinselstriche lächeln uns an!
15 Minuten später ist der nächste Entwurf schon koloriert!
… und dann noch eins!
Der Freund ist womöglich sogar schon vergessen worden – die Pinselstriche tanzen lassen, das ist hier das eigentliche Spiel!

Simone hat dagegen ganz andere Sorgen – sie hat eine Auftragsarbeit! Für eine Freundin soll sie einen Mann porträtieren. Da wird die Ähnlichkeit doch wichtig … Ich konnte nur einen Bruchteil der Entwürfe fotografisch festhalten, denn man soll den Porträtierenden erstmal durch viele bildnerische Annäherungen kennenlernen!


Wo sitzt was, wie fühlt sich das Volumen an …?
… Was ist für den Ausdruck wichtig, welche Rolle spielt der Hintergrund?
Was bietet diesbezüglich das Material an …?
Ein Versuch mit Leichtigkeit, Zufall und Licht …
Volumen und Charakter; Licht und Linie – der Mann will uns doch etwas sagen …! Das Endprodukt, das Simone zu Hause gemacht hat, habe ich leider nicht gesehen.
Nun ist das wunderbar gelungene „Endprodukt“ da – vielen Dank Simone! Skizze ist hier die heimliche Bildidee, das Porträt ist ein Spiel der gekonnt platzierten Andeutungen!

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Eine künstlerische Zeitenklave


Der Workshop am vergangenen Wochenende – unser Klassiker „Farbe-Fläche-Experiment“ – war eine schöne Farbinsel und eine wohltuende Zeitenklave im grauen November. Mehr noch: Wir haben ein paar kleine Meisterwerke gemalt!


Jeder Kreis eine freundliche Tanzaufforderung für die müden November-Augen! Überall im Bild: Fröhlichkeit und Lebenslust – ganz unsere Janka!
Ein Chamäleon passt sich einer Umgebung, indem es die Farben wechselt. Jutta dagegen passt seine Form ihren Farben!
Die Übung ist einfach: mit nur drei Farbtönen die Plastizität der Form ausdrucken … Eine große Hilfe bieten Farbkopien, auf denen man dann direkt malen und vieles ausprobieren kann.
Ein Kunstwerk hat uns ein Zettel hinterlassen. In der Bildsprache von Ute lautet die Botschaft: „Bis später im Großformat“
Grauer Himmel, Sprühregen … Und dann greift Else zum Pinsel!
Ulla hat es im November leicht – sie wärmt die kubanische Sonne! Die Pracht der Farbtemperaturen im Ullas Bild, das sie noch im Sommerkurs angefangen hat, ist so plastisch und klar, dass man die Hände zum Wärmen hinstrecken möchte …
Spätestens am Arbeitsplatz vom Franz ist der November vergessen! Da brennt es nur und glüht, sodass man sich am liebsten in einem Liegestuhl ausstrecken und eine kalte Limonade bestellen möchte!

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Täglich ein Kunstwerk …


Heute berichte ich ausnahmsweise in eigener Sache:

Nach längerer Zeit gibt es wieder eine Ausstellung von mir.

In der Galerie KUNSTBEZIRK eröffnet am 12. November die Gruppenausstellung „Daily“, an der ich mich mit meinem Projekt „Scharrenberger Zeichnungesarchiv“ beteilige. Zu sehen werden 60 Zeichnungen aus der Sammlung des Archivs sein. Darüber hinaus wird man über die Kunst des Zeichnens und über die zeichnerische Meditation plaudern können … Auf euer zahlreiches Kommen würde ich mich sehr freuen!


Daily – Jeden Tag das Gleiche … Perfektion oder Meditation? Meisterschaft oder Übung? Eine Ausstellung auf den Spuren von Repetition, Können, Ausdauer, Geduld und verstreichender Zeit.

Vernissage: Freitag 12. November 2021 um 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Peter Hoffmann, Vorsitzender des Förderkreises

Einführung: Clemens Ottnad, Kunsthistoriker, Stuttgart

Kunstbezirk Stuttgart: Galerie im Gustav-Siegle-Haus, Leonhardsplatz 28, 70182 Stuttgart

Ausstellungsdauer: 12. November 2021 bis 21. Januar 2022 – Di. bis Sa. 15:00 – 19:00 Uhr


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Eine Skizze ist eine Skizze ist eine Skizze ist …

Manchmal kommt man in einen regelrechten Sog des Gestaltungsspiels und kann es nicht lassen, immer wieder neue Sachen auszuprobieren! Es ist ein dynamischer Prozess einer bildnerischen Ideenentwicklung, der hauptsächlich dazu dient, zunächst die Klarheit über die eigene Absicht zu gewinnen. Hemmungen abbauen, „Risiken“ eingehen, ausprobieren, spielen … Hier eine kleine Bildserie in Schichten von Korleone.


Nach ca. 20 Minuten stand schon der erste Entwurf …
Jetzt sind auch ein paar zeichnerische Elemente ausprobiert …
Kurz darauf – eine weitere Konkretisierung …
Die bildnerische Erzählung verdichtet sich und geht weiter …
Und dann – Raumbeschaffung für weitere Fortsetzungen …!

Nächste Woche geht es weiter …

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Der Geheimcode für herbstliche Gemütlichkeit lautet F402*

Auf dem Übungsplatz für die herbstliche Gemütlichkeit und das künstlerische Farbvergnügen sind erste Resultate sichtbar geworden! Während auf den Leinwänden und in den Skizzenblöcken die ersten Kunstwerke entstanden sind, wurde auf dem Sofa geplaudert und erzählt … Mache Atelierbesucher haben ihre eigenen Bildideen mitgebracht – alte „Baustellen“ vom letzten Semester, Porträtaufträge(!), freie Farb- und Formspiele; Collagen, Zeichnungen, farbige „Schmierereien“ … – andere haben sich mit dem Thema des Herbst/Wintersemesters beschäftigt – Linie und Verlauf. In welchem Spannungsfeld stehen Linie und Verlauf, wie gestaltet sich die räumliche Ausdehnung im Format, welche Rolle spielt dabei die Transparenz …?



*die Raumbezeichnung unseres VHS-Ateliers im TREFFPUNKT Rotebühlplatz

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Im Fluss der Fantasie

Liebe Blogleser:innen,

mit etwas Verzögerung fängt das Herbstsemester in unserem VHS-Atelier doch an! Nächste Woche ab Dienstag ist es so weit – ich freue mich sehr, euch endlich wiederzusehen!

Bis dahin schauen wir uns eine wunderbare (sommerliche) Bildserie von Simone an. Es ist alles drin, was unser bildnerisches Herz begehrt: Experiment und Abstraktion; Zufall und Figuration; Loslassen und Andeuten – aber stets gezielt gestalten … Ihre Arbeitsmethode ist so schön selbsterklärend – Genuss pur und eine tolle Inspiration für die nächsten Tage! Im November gibt es auch den ersten Workshop, vielleicht können wir zusammen in dieser Richtung neue Flüsse der Fantasie entdecken …?


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