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– Malklasse I

Unsere Malklasse hat am vergangenen Wochenende ihr erstes Treffen gehabt!
Neben unserer „normalen“ Beschäftigung mit der Welt der Farben und Formen, haben wir das Thema „Rhythmus“ behandelt.
Arbeit mit Rhythmus gehört zu den Grundlagen der bildnerischen Gestaltung. Durch Wiederholungen, Reihungen, Überlagerungen und Schichtenbildung von Rhythmen dynamisieren und proportionieren wir den Formfluss in unseren Bildern. Wir haben eine einfache aber effektvolle Übung gemacht, in der die Formen zum Spiel und zum Tanz eingeladen wurden.  Hier eine (kleine) Auswahl unserer Entwürfe:

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Wie immer wurde auch dises Mal viel über die Kunst geplaudert;  der Atelierhausmeister berichtete über die Ausstellung von Alexander Kluge (im Württembergischen Kunstverein*), im Bezug auf unser Thema haben wir uns über Musik unterhalten – darunter auch über Schostakowitsch’ 9. Symphonie! Sie zählt zu den kontroversesten Kunstwerken des 20. Jh.! (Wer sie nicht kennt, hier kann man sie hören und sehen, wie sie vom Leonard Bernstein dirigiert wurde).  Auch ein Buch wurde vorgestellt – „Alte Meister“ eine sehr lesenswerte romaneske Komödie vom Thomas Bernhard, der literarischen Ikone der europäischen Nachkriegszeit (darüber mehr in einem separaten Beitrag) …
Viel Spaß mit unseren Werken!

Karl hat sein Rhythmus-Entwurf gleich in eine Meerlandschaft verwandelt.
Ulla hat den ganzen Workshop mit Collagespiel verbracht. Hier ihr letzter Entwurf.
Grete – die neue Künstlerin in unserem Atelier – hat den Tanz der Stuttgarter Kräne im Kontext unseres Themas betrachtet. … Werden wir in Stuttgart eines Tages eine Stadtpanorama ohne Kräne erleben dürfen?
Frauke hat ihre kreative „Krise“ überwunden und uns eine 18-Teilige bildnerische Erzählung geschenkt! Die Heldin ihrer Erzählung ist eine Spritzflasche, die in Form einer Bleistiftskizze die luftige Bildserie durchwandert und uns lustige Geschichten über Farben und Flecken erzählt.  Köstlich!

Mensch, hier ist was los! – eine bildnerische Fließbandmaschine: Spiellust pur; ein Orchester aus Form und Bewegung! Silke hat hier viel Präzisionsarbeit geleistet, das Bild ist noch nicht fertig, im nächsten Kurs geht es weiter!
Auch Franz hat sich fast ausschließlich mit reduzierten Formen beschäftigt – etwas ganz neues in seiner Malerei!
Am Sonntag war im Haus das Fest der Kulturen. Ein Stockwerk unter uns haben diese sechs Frauen ihre Balance-Kunst vorgeführt und viel Applaus geerntet.
Dem Fest der Kulturen hat Else gleich einen „Fest der Farben“ folgen lassen …
Das Maskottchen des Kurses war Simones Kamele – ein kleines Meisterwerk … frisch, leicht, sicher gemalt … Es ist die Kunst des rechtzeitigen Aufhörens, die hier gekonnt angewendet wurde!

Ein „Tango-Bild“ von Renate. Räumliche Farbwirkung, schwungvolle Formgebung – bildnerische Erzählkunst vom Feinsten!

Licht, Farbatmosphäre oder doch Rhythmus? Ein Dilemma … Eberhard – der Meister der Farbstimmungen – auf der suche nach einer Lösung.

Hier weitere Werke …


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* Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19 Uhr – KURATOR_INNENFÜHRUNG zur aktuellen Ausstellung „Alexander Kluge. Gärten der Kooperation“ im Rahmen des Jour fixe für Mitglieder
und solche, die es werden möchten …

 

 

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Sommerpause? Welche Sommerpause?!

Als Antwort auf den letzten Blogbeitrag – in dem auch Bilder, die in der Sommerpause gemalt wurden, vertreten sind – ereilte mich heute eine E-mail von Renate – mit sechs wunderbaren Bilder, die sie ebenso während der Sommerpause gemalt hat. Das möchte ich euch nicht vorenthalten! Herzlichen Dank Renate!

PS. Auch die anderen Blogleser können mir gern ihre Sommerpause-Werke senden!


Das Bild „Struktur“ habe bei Dir im Unterricht angefangen … Und nun, fertig? … Zumindest lasse ich es im Moment so.
Das Bild „Reise“ hatte ich auch einmal bei Dir angefangen …
„Auf die Spitze getrieben“ Habich in den Ferien gemalt.
„Das Grün“ hatte ich bei Dir im Unterricht beginnen, es ist jetzt total anders, das Grün war mir zu flächig … ich bringe es morgen mit (Workshop „Farbenpower der Acrylmalerei“), möchte noch dran arbeiten.
Arbeitstitel des Bildes „das Böse besiegen“. Habe ich irgendwann im Frühjahr gemacht, in meiner „Aleppo“ Serie.
Acrylbilder Malkurs
… Einfach Spielerei …
Meine „Ophelia“ …

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Neue Bilder …

Unsere Abendkurse sind recht schwungvoll angefangen! Hier ein paar Bilder aus der laufenden Produktion. Manche Arbeiten befinden sich im Anfangsstadium, manche wurden zu Hause, während der Sommerpause gemacht und ein paar Arbeiten sind schon nach zwei Malabenden fertig!

Petra hat uns schon während des Sommerkurses besucht und ihre neue Porträts gezeigt. Es ist vor allem die Psychologie der Personen, die hier porträtiert wurde – diese Werke sind wunderbare bildnerische Erzählungen über die Innerwelt der Seelen …


Auch  Ingrid hat ihre Porträtserie fortgesetzt … Und sie hat einiges dazu gelernt: Ausdruck, Stimmung, Formgebung und eine neue Suverenität im Umgang mit komplexen Formen!

Im Kurs hat Ingrid eine prächtige, stimmungsvolle Farbkomposition angefangen – noch ein paar Ergänzungen und das Bild ist fertig!

Janka ist ein atmosphärischer Farb-Raum gelungen – man sieht im Bild deutlich, wie viel kreative Energie sich während der Sommerpause in ihr angestaut hat.

In ähnliche Richtung bewegt sich auch der kleine Gummiroller, mit dem Christina dieses Bild malt … Eine wunderbare Leuchtkraft der Farben auf schwarzem Hintergrund – eine ganz andere Farbwirklung! Wir sind neugierig, wie sich das Bild weiter entwickeln wird …

Beate ist zu Hause ein wahres Meisterwerk gelungen! Das Bild mutet surrealistisch an und scheint restlos alles erzählen zu wollen, was zum Spiel der Kunst gehört; Experiment und Fantasie, Zufall und Genauigkeit, Figuration und Formauflösung. … Es macht einfach Freude, das Bild zu betrachten!

Gabi ist neu im Mittwochskurs, hier ihre bildnerische Interpretation eines Höhlensaals, in der die Tropfsteine in einen leuchtenden Formfluss der gefühlsvoll komponierten Farben übersetzt wurden …

Auch Christiane hat schon zwei vollendete Kunstwerke vorzuweisen! Energie, Leichtigkeit, Schwung, Frische – und starke Wirkung!


Sabine arbeitet weiter an ihrem Faltenbild – es sind ein paar Farbtonkorrekturen nötig!

 

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Die Kunst vor der Kunst

Die Geheimlehre der Kunst

Ja, die gibt es wirklich – die Geheimlehre der Kunst oder – wie sie unter den Hohenpriestern der Kunst genannt wird – die Kunst vor der Kunst. Da sie eifersüchtig und überaus streng gehütet wird, zählt sie zu den größten Mysterien der Welt, die nur den wenigen Auserwählten vermittelt wird. Sie stammt direkt vom Ptah*, dem ersten und dem wahren Schutzgott der Künstler (sein Name heißt übersetzt „Bildner„). Euer Atelierhausmeister, der früher in einem dunklen Tempel einer PtahKünstlersekte als Tempelhausmeister, bzw. –Diener für Raumordnung gesorgt, gekehrt und geputzt hat, dürfte einmal – vom Zufall beschenkt –  einem Einweihungsritual beiwohnen. Sodass er nun, unter dem gütigen Schutz der Öffentlichkeit, das allerhöchste Geheimnis der Kunst euch zuflüstern darf. Möge er dafür ungestraft bleiben …

Ptah, der Bildner, auch der Schöpfungsgott genannt
Doch Spaß beiseite. Neulich, im Abendkurs am Dienstag, haben wir wieder über die Kunst der Kunst, bzw. der Beobachtung gesprochen. Hier ein paar Notizen darüber.

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„Der Künstler lehrt die Kunst der Beobachtung der Dinge“
Bertolt Brecht

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Eine konzentrierte, tiefe Beobachtung ist, wie wir wissen, die Hauptbeschäftigung eines jeden Malers. Dabei ist es irrelevant, ob man die »äußere« oder »innere« Welt betrachtet; ob man Inspiration für seine Malerei in seiner Umgebung sucht, oder mit der Absicht malt, einen bildnerischen Ausdruck für psychische Zustände zu finden. Der Schlüssel und die beste Schulung der »Kunst der Beobachtung« liegen in der Aufmerksamkeit, die man – wie praktisch! – seinen eigenen Bildern schenkt!
Zum Prozess der bildnerischen Gestaltung gehören geruhsame Arbeitspausen, in denen das Geschaffene einfach nur betrachtet wird. Denn seien wir ehrlich: Wir können einen bildnerischen Ausdruck unseres eigenen Naturells; unserer Persönlichkeit und unserer Individualität nicht finden, wenn wir nicht zu herausfinden wissen, was jenseits des Geschmacks und einer dekorativen Wirkung der Flächen, Formen und Farben – allesamt Sachen, die fremdbestimmt in uns herumgeistern – in unseren Bildern zustande kommt. Paradoxerweise sind genau diese Inhalte diejenigen, die man besonders leicht übersieht. Dies ist kein Wunder, denn wir haben Übung darin: Tagtäglich stürmen auf uns Unmengen an visuellen Informationen ein; unzählige geradezu teuflisch verführerische Bilder, die, von Medienprofis hergestellt, unsere Wahrnehmung lenken und ablenken.
(Es ist kein Geheimnis, dass ein ruhiger, psychisch stabiler Mensch ein Spaßverderber, mehr noch! – ein regelrechter Widersacher unserer konsumistischen Welt ist, den man um jeden Preis verhindern soll. Denn für die Beteiligung am Zirkus des Konsums braucht man möglichst große seelische Zerstreuung, die bekanntlich einen heißen Durst nach immer mehr Inhalt, Input, Ablenkung, Beschäftigung zu Folge hat. Damit ist sicher nichts Neues gesagt. Aber man soll sich immer wieder vergegenwärtigen, was unsere Wahrnehmung »schult« und bestimmt. … Die Kunst dagegen gehört – das glauben wir zumindest immer noch – zu den wenigen »freien Orten«, wo wir zu uns finden können und wo wir die Regie über unser Tun und Machen ein wenig selbst führen dürfen.)

Bilder zusammen betrachten und besprechen – ein „muss“ des Kunstunterrichts !
Nun, wie soll man beobachten? Gibt es eine spezielle Technik dafür? Ja, die gibt es. Sie lässt sich aber nicht ohne Weiteres erklären … Ähnlich wie bei einer streng gehüteten Geheimlehre, für deren Vermittlung ein rigoroser Initiationsritus vorgesehen ist, ist auch die »Lehre« von künstlerischer Beobachtung – unsere Kunst vor der Kunst – eigentlich so einfach, dass man sie aus Furcht nicht ernst genommen zu werden am liebsten geheim halten und nur für wenige Auserwählte reservieren möchte.  Ich werde hier drei klassischen Übungsgelegenheiten nennen, von denen keiner ein Geheimtipp ist, aber zu selten, geschweige denn richtig erprobt werden. Doch Achtung! – nur dijenige von euch, die sich jetzt mit voller Überzeugung auserwählt fühlen, dürfen weiter lesen! Sonst können unerwünschte Nebenwirkungen, wie Gähnen oder ein plötzliches unkontrolliertes Muskelzucken, auftreten …

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Stille, eigene, musische Stille, ein beruhigtes Pendel, das nur seiner eigenen Gravitation gehorcht, mit der reinen Linie seiner Bahn, die durch keine fremden Einflüsse getrübt wird. Diese substanzielle Stille, positiv – voll – ist an sich schon beinah schöpferisch.
Bruno Schulz
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Beobachtung eigener Bilder während der Arbeit.  Unfertige Bilder sind wahre Schätze für die Schulung unserer Wahrnehmung. Immer wieder soll man sich zurücklehnen und »unfertige« Flächen eingehend, aber in einer gemütlichen Stimmung und in einer ruhigen Umgebung, betrachten. Eine »Skizze« beinhaltet bekanntlich unzählige Möglichkeiten für die bildnerische Gestaltung – d. h. für die Entwicklung eigener Bildideen.  Das darf man nicht verschenken!  In unserem Atelier haben wir durch regelmäßige Bildbesprechungen die Kultur einer solchen Beobachtung stückweit schon etabliert. Es liegt aber an euch, liebe Auserwählte dies weiter zu vertiefen! Die Hauptanleitung dazu – oben genannte Schulz’sche Stille suchen; das unfertige Bild nicht gleich analysieren oder beurteilen, sonder einfach auf sich wirken lassen. Das braucht Zeit! Der gestalterische Nutzen dieser »Arbeit« spiegelt sich unweigerlich in einer neuen Leichtigkeit und Sicherheit im Umgang mit Farben, Formen und Flächen wieder.

Manchmal „erzwingt“ sogar das Bild eine Pause! Unsere Kerstin arbeitet manchmal an einem Bild ein ganzes Semester lang.
Beobachtung von Bildern anderer Künstler. „Das mache ich doch!“, höre ich euch ausrufen. Aber auch hierbei – ob im Museum oder in unserem Atelier – gilt dasselbe einzuüben: Vorerst keine inneren Erzählungen, keine Deutungen, kein »Verstehenwollen«, sondern seinem Wahrnehmungsapparat eine Gelegenheit – eine Chance! – geben, sich neu zu justieren. Im Museum gibt es dafür nicht nur Bilder, sondern auch Klimaanlage, angenehmes Licht, Ruhe, Stühle und Bänke – Zeit und Muße muss man allerdings selber mitbringen. … Wenn man sich mit der Kunst (auch) auf diese Weise beschäftigt, könnte man unter Umständen einen ganz anderen, neuen, ganz und gar überraschenden Zugang zu den Bildern finden und dabei eine Beglückung des Lebens erleben, wie man es früher nicht für möglich gehalten hat. Doch Vorsicht – eine plötzliche Begeisterung für Kunst kann euch in einem heftigen Sturm ergreifen und manche andere Interessen gänzlich verdrängen!

Die Mauer vor meiner Gartenhütte – eine „Meditation“ über das Licht und Schatten …
Beobachtung von »zufälligen« Kunstwerken (früher Naturstudium genannt). Für diese Art der Beobachtung gibt es reichlich Gelegenheiten. Betrachtet eine bestimmte, „markante“ Fläche aus eurer unmittelbaren Umgebung, als ob sie gemalt wäre. Dabei der Versuchung zu widerstehen, gleich eine Erzählung hineinzuprojizieren, ist von großem Wert für die Schulung der Beobachtungskunst. Das fällt manchmal schwer, aber diese Übung hilft maßgeblich, eine Fähigkeit zu entwickeln, bildnerisch tiefer zu schauen. Lasst euch eine Deutung, ein Urteil über eine Fläche, eine Struktur oder über eine Form möglichst langsam in euerem Geist aufsteigen. Lichtverbreitung, Körnung, Textur, Schattenwerk, Farbgebung, Verlauf und Raumordnung – all das kann man hierbei wunderbar ablesen ohne es „analysieren“ zu müssen; eine intensive Beobachtung reicht wundersamerweise völlig aus, um die dabei gewonnenen Eindrücke in einem späteren bildnerischen Gestaltungsprozess wirken zu lassen!

Fazit: Das Bestreben eines jeden Künstlers, seine Wahrnehmung zu erweitern, zu vertiefen und davon zu berichten, hängt stark von seiner Fähigkeit ab, die Welt nicht durch den Schleier aus vorgefertigten, schon etablierten Wahrnehmungsmustern zu beobachten. Zum Luxus unserer Zeit gehört, dass man kein »Profi-Künstler« sein muss, um ähnliche Erfahrungen zu sammeln!

PS. Euer Atelierhausmeister hat sich mit diesem Thema auch in seinem Buch „Die Kunst des unbeschwärten Entsagens“ beschäftigt (mehr über das Buch findet ihr hier)
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* Manche Forscher meinen allerdings, dass nicht der ägyptische Gott Ptah, sonder der Aztekengott Chicomexochtli der tatsächliche Schutzgott der Künstler ist.

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Experimentieren mit dem Zufall …

In diesem Beitrag möchte ich einen Künstler vorstellen, der für unsere Experimente mit Acrylfarben viele neue Impulse geben kann.
Der kanadische Maler Graham Peacock ist breitem Publikum nicht besonders bekannt, meistens wird er zusammen mit den Künstler wie Jackson Polook, Jules Olitski, Larry Poons oder Robert Motherwell genannt. Sein Werk versucht man mit Stil-Bezeichnungen wie Op-Art, Color Field Painting, Lyrische Abstraktion und Abstrakter Expressionismus zu beschreiben. In welche Schublade seine Malerei passt, darf nun jeder für sich entscheiden …
Für gewöhnlich überschüttet er seine Leinwände mit fließenden Schichten aus Acrylgel und Pigment. Die unterschiedliche Konsistenz übereinandergeschütteten Schichten bewirkt, dass der Farbstoff bei Trocknen Risse bildet – die Farbschichten platzen auf und geben darunterliegende Farbflächen frei; es bilden sich wundersame Strukturen und prächtige Farbflüsse. Der Entstehungsprozess bewegt sich zwischen Chaos und Ordnung, zwischen Statik und Dynamik.  Der Künstler bearbeitet sehr große Leinwände, die er am Schluss – wie Jackson Pollock – nach dem Prinzip »pars pre toto« zerschneidet. Das Ergebnis ist ein Farbobjekt, in dem das bildnerische Experiment im Zustand eines organischen Werdens zwischen Zufall und Absicht dokumentiert ist. … Viele solche Experimente haben wir in unserem Atelier zwar schon gemacht, es lässt sich hier aber noch viel mehr entdecken und vertiefen … Hier ein paar Bilder:


 

 

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Ein Atelier – zwei Vernissagen …

Unser Herbstsemester fängt gut an!  Die Abendkurse starten zwar erst nächste Woche, aber schon jetzt erreichen uns die Nachrichten über zwei schöne Ausstellungen, bei denen  unsere Leute   ihre Werke zeigen, bzw. organisatorisch mitwirken. Wunderbar !

Gertrud  stellt ihre eigenen Bilder in der Ausstellung „Zeit-Reise“ im Hotel Maritim  (Seidenstraße 34, Stuttgart) aus …
Wiltrud  hat geholfen, die Auktionsausstellung „USCHLAGBAR“ des Vereins  Frauen helfen Frauen e.V.  zu organisieren.

 Kommt zuhauf !

Frauen helfen Frauen


Frauen helfen Frauen.





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