Eine Künstlerfamilie stellt sich vor


Die Mitarbeiterinnen der Stuttgarter Ökostation konnten ihren Augen nicht trauen, als sie am Ende unseres Kurses gesehen haben, wie produktiv unsere Malklasse war – trotzt unserer »südländischen« Arbeitsweise!

Wir haben tatsächlich viele kleine Pausen gemacht und unsere Bildbesprechungen sahen aus wie stille und gediegene Fiestas im tiefen Schatten dichter Baumkronen. Die Kunst lässt sich – nicht nur im Sommer – tatsächlich durch nichts erzwingen. Wir können sie vielmehr nur leise einladen, indem wir der Taktgebung des gewöhnlichen Alltags nicht mehr folgen und unseren Geist willig abschweifen lassen. Loslassen heißt für die Künstler:innen auch entstehen lassen …

Wir haben das Phänomen »Sommerlicht« bildnerisch untersucht und versucht, die Farben leicht wie nur möglich an die Formen zu bilden; es wurde gemalt und gezeichnet, es sind Skizzen und Studien; Farbdrucke, Zufallsbilder, kleine bildnerische Proben und opulente großformatige Bilder entstanden; wir haben gescherzt und geplaudert, diskutiert und philosophiert … Ja, so lässt sich das schöne Leben leben …, es hat und schwergefallen, am Ende des Kurses auseinander zu gehen. Denn nach fünf Tagen sind wir in der Tat eine lustige »Künstlerfamilie« geworden …


 

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2 Gedanken zu „Eine Künstlerfamilie stellt sich vor“

  1. Hallo ihr Lieben,
    da sind ja viiiieeele wunderschöne Bilder entstanden im Sommerkurs.
    Zarte Blattaderbäume, kühle Eisfarben, lockere Pinselschwünge und ineinanderschmelzende Farbverläufe, verheißungsvolle Landschaften und, und, und…
    Die Ausstellung anzusehen hat mir Spaß gemacht.
    Liebe Grüße von Beate

  2. Toll war’s mit Euch! Sehe vor lauter Bäumen immer nur die Ökostation-Wiese wenn ich die Augen zu mache!
    Jeden Morgen denke ich an unsere Frühstücke wenn ich das leckerste Kirschpflaumen-Gsälz genieße – Jutta sobald möglich bekommst Du ein Glas Tamarillo-Marmelade, versprochen! Und ich denke an Zeljanas tolle Pflanzen-app wenn ich den Abdruck des Ohio-Kastanien-Blatts auf meinen Bildern erkenne. Und gerade habe ich das Tarte-au-citron-Rezept vom vorletzten mal von unserem Besucher Karl ausgegraben, um die vielen portugiesischen Zitronen zu verbacken. Und Eure tollen Bilder werden mich weit ins nächste Semester hinein inspirieren, daaaaanke an alle und an Dich, AtelierZirkusMeister Zeljko! Bis bald, Eure Julia

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