8. März

Allen Blogleserinnen und allen Atelierbesucherinnen herzliche Glückswünsche zum Frauentag! … Dazu eine kurze Notiz über russische Malerin Marie Bashkirtseff.

Marie Bashkirtseff (geboren 1859 in Gawronzi, heute Ukraine; verstorben 1884 in Paris) war eine vielfältig begabte Frau; sie sprach sieben Sprachen, sang, schrieb und malte. Sie erkennt sehr früh die Nachteile ihres Frauseins. Im Jahr 1880 tritt sie in den von Hubertine Auclert gegründeten Verein Droit des Femmes ein. Unter Pseudonym schrieb sie für die Zeitschrift La Citoyenne über die schwierige Lage der Künstlerinnen – und besprach schonungslos die Werke bekannter (männlicher) Künstler. Sie hat sich entschieden für die Zulassung von Frauen an die staatliche École des Beaux-Arts eingesetzt. An der privaten Académie Julian arbeitet die ehrgeizige Künstlerin oft acht bis zehn Stunden wie besessen im Atelier. Neben Porträts malt sie auch Genreszenen und interessiert sich für sozialkritische Themen. Die postume Edition ihres Tagebuchs (1887) wurde zum Kultbuch ihrer Frauengeneration.

 

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