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Bilder besprechen, über Kunst plaudern – Künstlerstammtisch


Liebe Blogleser,
unser (neuer) Semester-Kurs „Malklasse“ ist nun voll und darf im Herbst 2017 starten ! Ich freue mich auf die Gruppe und auf die künstlerische Arbeit im neuen Unterrichtsformat !

Die zweite neue „Kursform“ für das nächste Semester, der KÜNSTLERSTAMMTISCH, wird regulär ausgeschrieben und im Heft (und Internet) unter „Wege zur Kunst“ zu finden sein.  Manche von euch haben für diesen Kurs bereits Interesse gezeigt.  Da nun auch Termine bekannt sind, kann man sich für den Kurs schon jetzt bei mir anmeldenSendet mir dafür einfach eine Email.
Termine :  27.10. + 15.12.2017 und 24.01.2018
Uhrzeit :  18.00 – 21.00 Uhr
Kursnummer: 172-36150
Hier noch einmal Näheres:

Unser Künstlerstammtisch bietet den angehenden oder schon erfahrenen bildenden Künstler die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, ihre Arbeiten zu zeigen, Praktisches und Theoretisches zu erfragen sowie im Gespräch mit dem Dozenten die Möglichkeiten einer künstlerischen Weiterentwicklung zu erörtern. Gegebenenfalls können die Werke gleich im Atelier bearbeitet, korrigiert oder neue angefangen werden. Darüber hinaus ist auch jeder willkommen, der sich »nur« an den Gesprächen – ohne Bilder zu zeigen – beteiligen will. Denn es werden auch weiterführende Themen, wie Entwicklung eigener Bildideen, Materialkunde, die Wege der künstlerischen Bildung sowie das Phänomen »Kunst« im Allgemeinen, behandelt.

Mit dem Blick über die Dächer der Stadt … über Kunst plaudern …

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Die beste Auszeit – Malerei am Wochenende!

An diesem Wochenende wurden sämtliche Register der bildnerischen Gestaltung gezogen!
Von Figuration zur Abstraktion (und wieder zurück);  von Klecksen und Schmieren zum haarfeinen Pinselstrichenvon Lasur zur fingerdicken Struktur;  von streng geometrischen Formen zu den Versuchsfeldern des Zufalls …  Der gemeinsame Nenner unserer Malerei – Lust am Forschen,  Ausprobieren und Spielen!

 


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Aus der laufenden Bilderproduktion …

Die Abendkurse gehen langsam zu Ende. Nicht ohne Folgen! Die Kunstproduktion in unserem Atelier, die immer noch auf Hochkonjunktur läuft,  lässt sich sehen! Hier eine Auswahl  (Fortsetzung folgt!) …

Durch die Beschäftigung mit dem Motv „Fatlen“ ist eine energetisch hochgeladene Farb- und Raumkomposition entstanden …! Der Künstler: Michael G.

Der Blick aus dem Zugabteil in die vorbeihuschende Landschaft … Malen als wundersame, musische Reise-Zeit, in der man „Urlaub vom Leben“ nehmen kann … Ein Bild von Christiane V.

Auch Irmgard hat mit Stofffalten angefangen – um dann nach ein paar Abenden bei atmosphärisch feinkomponierten Farbwolken zu landen …

„Das Zaubermädchen“ von Angelika stammt noch aus dem letzten Kurs. Nun ist das schöne Fantasiebild vollendet!

Das fröhliche Farbspiel mit dem Zufal begeistert immer wieder! Wir machen es eigentlich viel zu wenig … Ein Bild von Gertrud B.

Im Strudel der Farben – ein Bildraum von soghafter Tiefe … von Else!

Faltenmotiv mit viel Liebe für Detail und figurative Darstellung – ein Prachtstück von Beate!

Falten mit einem Floralmotiv von Beate …

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Bilder der Arbeit


Zum  Tag der Arbeit  ein paar  Bilder der Arbeit

– allesamt Meisterwerke der bildenden Kunst!


Die Ährenleserinnen – Jean François Millet
Adolph Menzel – Das Eisenwalzwerk
Gustave Caillebotte – Die Parketthobler
Gustave Courbet – Die Steinklopfer
Pieter Bruegel – Die Kornernte

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Ausstellung „Egon Schiele“ in Wiener Albertina


Über die Ausstellung  „Egon Schiele“  in Wiener Albertina birichtet unsere Fliegende Reporterin Beate ( dafür herzlichen Dank! ).


Egon Schiele – Talent, Tiefe, Exzess und die Kunst als Ventil einer stürmischen Sehnsucht nach Befreiung aus der Zwangsjacke der (K.u.K) Gesellschaft

Egon Schiele ( 1890 – 1918 )
Enfant terrible der klassischen Moderne , unpassendster Schüler aller Schulen , Künstler zwischen Spiritualität und Sex. Eine Auseinandersetzung mit der Nacktheit des Menschen und dem eigenen Selbst, mit Doppelmoral,  Armut , Eros und Einsamkeit; mit Verstehenwollen und Nichtverstandenwerden.
Vom 22.Februar bis 18.Juni 2017 zeigt die Albertina in Wien Werke des Malers Egon Schiele, der 1918 mit nur 28 Jahren an der Spanischen Grippe gestorben ist und dessen Werke nach seinem Tod lange fast vergessen waren. Wollte man seine zahlreichen, expressiven Darstellungen, bei denen man den ‚point of view‘ nicht lange suchen muss (salopp gesagt) nur auf das sujet der Erotik reduzieren, würde man ihm sicher nicht gerecht.
Zu Beginn der Ausstellung begegnet man, quasi zum Warmwerden, einigen Bildern des Städtchens Krumau, der Geburtsstadt seiner Mutter. Allesamt schön bunt coloriert mit Liebe zum Detail. Verwinkelte Gässchen, zum Trocknen aufgehängte Wäsche etc. Dass das kleine Städtchen im Grunde so seine Probleme hatte, mit seiner freizügigen Lebensmoral, sei hier dahingestellt.
In den weiteren Ausstellungsräumen dominieren nun – neben Selbstportraits in kühnen bis albernen oder tabulosen Posen – eher die Darstellungen von leicht bis spärlich bekleideten Männern, Frauen und Kindern, die sich offenbar zahlreich in seinem Atelier eingefunden haben und für die Schüchternheit eher ein vager Begriff war.
In dem kleinen österreichischen Städtchen Neulengbach wurde ihm sein offenherziger Umgang – eben auch mit minderjährigen Mädchen – im Jahr 1912 zum Verhängnis und brachte ihm ein paar Wochen Untersuchungshaft ein. Bereits nach 24 Tagen wurde er aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen. Doch wie sehr ihm diese Tage hinter schwedischen Gardinen zugesetzt haben drückt sich in den wenigen Bildern aus, die in dieser Zeit entstanden sind: ein völlig verängstigter Schiele, der von der grauen Decke seiner Pritsche fast erdrückt wird, wie Mogli von der Schlange Kaa. Und der einzige Lichtblick in der Zelle schien eine Orangenfrucht zu sein.
Ab da an war’s wohl auch vorbei mit der Mädchenmalerei. Jedenfalls nach außen hin.
Was ihn 1915 bewogen hat, seine Muse und Geliebte Wally, also seinen Lieblingsmensch par excellence, für die bürgerliche Ehe mit der Nachbarstochter Edith einzutauschen, werden wir wohl nie erfahren. Wally verbrachte nach der Trennung ihre letzten Lebensmonate als Krankenschwester an der Front und starb 1917 an Scharlach. Als wäre mit ihr auch das wilde Expressive gegangen, waren die letzten Bilder Schieles zahmer, ruhiger. Wirklich ausgeglichen ist er durch die Ehe mit Edith wohl nicht geworden. Andererseits hatten sie beide nicht mehr die Möglichkeit dazu, zusammenzuwachsen, eine Familie zu gründen … Im Herbst 1918 starb erst seine Frau (im sechsten Monat schwanger) und drei Tage später er selbst an den Folgen der Spanischen Grippe, die so sensenschwingend durch’s Land getobt ist, fast wie weiland die Pest.
Ganz am Schluss der Ausstellung sind noch ein paar Werke des Teenagers Schiele zu sehen. Zeichnungen, die ihn befähigten, schon mit 16 an der Wiener Kunstakademie aufgenommen zu werden. Und ja – er hatte mit Sicherheit Talent. In vielen zeichnerisch, malerischen Bereichen. Viel zu viel Talent, wie sein anfänglicher Unterstützer Klimt ihm bescheinigte. Nur gegenständlich und detailliert malen war ihm daher bald zu einseitig.

 


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Zeichnerische Grundlagen


Zur Kunst gehört auch, im Café unbemerkt zu zeichnen …

In letzter Zeit haben wir uns oft mit dem Thema  „KOPF ZEICHNEN UND MALEN“ beschäftigt. Dabei ist auch der Wunsch geäußert worden, sich einmal grundlegend mit dem Thema „Zeichnen“ auseinanderzusetzen. Hier die Fragestellungen, die wir in einem Zusatzkurs behandeln können.
Bezüglich Grafik:
Was ist – bildnerisch gesehen – eigentlich eine Linie?  In welcher Beziehung steht sie zur Kontur eines Objekts, in welcher zu seinen Flächen? Wie behandelt man Lichtverhältnisse?  Welche weiteren Inhalte (Atmosphäre, Oberfläche, Bewegung, Statik …) kann sie »speichern« und auf welche Art und Weise stellt sie das Volumen und den Raum dar? …
Bezüglich Beobachtung und Handmotorik:
Welche Übersetzungsvorgänge sind beim Zeichnen am Werk?  Wie kann man seine Linie »kultivieren«  und nicht zuletzt – in welchem Zusammenhang steht der Vorgang »beobachten-sehen-zeichnen« mit der (Fein)Motorik des Schreibens? …

Wer macht mit?  Mit ein paar Gegenständen basteln wir uns eine »Installation« zusammen und lernen beobachten und zeichnen! Dazu machen wir ein paar Übungen zur Verständigung o. g. Themen und schauen uns ein paar Beispiele an.

Hier noch ein paar Baumporträts von eurem Atelierhausmeister …


 

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