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Die Architektur der Zerbröselung

Beate förderte mich neulich auf, im Blog wieder eine Buchempfehlung zu geben. Nun mache ich sie – und zwar eine ganz besondere! Denn ich darf heute mein eigenes Buch empfelen! Seit gestern, druckfrisch, liegt es vor.

DIE ARCHITEKTUR DER ZERBRÖSELUNG
Über die paradoxe Unverwundbarkeit der Schönheit

Der Untertitel verrät, worüber ich geschrieben habe. Die Schönheit – ein Thema, das mit Kunst und Malerei einiges zu tun hat …
Hier der Klappentext.

Der Autor zog sich während der Sommermonate des Jahres 2013 in seinen Garten, ein kleines Naturrefugium inmitten der schwäbischen Hauptstadt, zurück, um ein wahrhaftig gewagtes »avantgardistisches« Unterfangen zu beginnen: Er wollte nicht weniger, als ein für alle Mal das Rätsel der Schönheit zu lösen. Aber damit nicht genug! Der Avantgardekünstler möchte seinem Unterfangen noch eine literarische Probe beifügen, die das Geheimnis der Schönheit lüftet und zugleich artistisch demonstriert. [read more=“weiter lesen“ less=“weniger lesen“]Die »Architektur der Zerbröselung« ist von einem nach Ausdruck und Tiefe gierenden, aber wohltemperierten Atmungsrhythmus durchzogen. Der Text verdichtet sich in luzide, beinahe parodistische Reflexionen über Gesellschaft und Kultur, über Alltag und Kunst. Der Autor betreibt eine satirische Kunstkritik, deutet Zeichen am Himmel und auf der Erde, holt Luft für eine scharfe Betrachtung eines »Artefakts« seiner Umgebung, aber letztendlich doch nur, um dadurch angestaute Energie auf der schwalbenartigen Flugbahn seiner poetischen Bilder in der Besinnung auf das Hier und Jetzt in der unabänderlichen Einfachheit des Augenblicks aufzulösen. In der tiefen Stille solcher Augenblicke stellt der verblüffte Künstler das Paradoxe einer »wahren« Schönheit fest: Sie ist mit unzähligen Narben übersät – und trotzdem unverwundbar, sie ist ein Paradoxon und somit (scheinbar) unergründlich. Aber wie fällt ihr Urteil, worüber reden wir überhaupt, wenn wir über sie reden? Die Brust des Erzählers setzt erneut zu einem tiefen Einatmen an und der Text füllt sich mit neuer Spannung. Bis zum letzten Satz dieses wundersamen Buches ringen das Herz und der Kopf um die Vorherrschaft über das literarische Atmungsorgan des Autors und liefern 190 Seiten Schönheit – samt ihres Rätsels Lösung![/read]

Das Buch ist im Verlag Edition Randgruppe erschienen und ist – außer dort und im Buchhandel – exklusiv für die Blogleser auch hier erhältlich! Ihr könnt es formlos per E-Mail (atelier@mislissippi.com) bei mir bestellen oder in unserem Atelier direkt erwerben.

Die Architektur der Zerbröselung
190 Seiten;  Softcover;  Euro 14,-
ISBN 978-3-9816926-3-1

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Wow – was für ein Feedback!

Gestern erreichte mich eine schöne E-Mail von Christa, einer neuen Blogleserin und einer neuen Besucherin unserer Malklasse, die am vergangenen Wochenende mit uns gemalt hat. Folgende Mitteilung wollte sie in unserem Blog veröffentlichen:

Lebkuchen, Tortenstücke, Plätzchen, Kaffee, Brezeln, Käse u.v.m., dazu ein gemütliches Sofa am Couchtisch … passt das zu einem VHS-Malwochende hoch über den Dächern der Stadt?  Ja!  Und wie!  Trug alles doch zu einer entspannten, produktiven Malatmosphäre bei!
Als Neuling mit bloßen Pastellkreide-Erfahrungen im Kopieren expressionistischer Bilder meines Lieblingsmalers Helmut Vetter, Augsburg, durfte ich dank Željkos freundlicher, kompetenter Anleitung und Geduld mit Freude an der neuen Acryl-Struktur-Ausdrucksform und zwei schönen Ergebnissen für die Wohnung nach Hause gehen.
Dem Kunstlehrer Željko sei großer Dank gesagt!
Liebe Grüße, Christa

Liebe Christa – vielen Dank für diese schönen Worte! Es war mir wiedermals eine große Freude, euch bei euerer künstlerischen Entwicklung begleiten zu dürfen! Es waren zwei wunderschöne Tage!  Wir sehen uns wieder!

Ein Werk von Christa … Bricht für die Künstlerin hier ein neuer Tag an?

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Mit Fingerspitzengefühl spachteln

Die Struktur als ein wesentliches gestalterisches Mittel der Malerei gehört zu den Hauptforschungsfeldern in unserem Atelier. Interesse dafür ist groß, auch für dieses Wochenende hatten wir, wie so oft, viele Interessenten auf der Warteliste. Wenn ich Zeit finde, werde ich noch während des Winters einen Zusatzkurs mit diesem Thema anbieten … Man kann sich bis dahin die älteren Beiträge zu diesem Thema anschauen (zum Beispiel HIER).

Und was haben wir dieses Mal gemacht? Wir haben schöne Zeit miteinander gehabt! Es wurde gemalt, gespachtelt und gekleckst, es wurde diskutiert, Kaffee getrunken und Kuchen gegessen, Bilder wurden betrachtet und besprochen. Auch von unserem Sofa haben wir fleißig Gebrauch gemacht, wo wir die aktuelle Welt- und Wetterlage behandelt haben.  Im Dezember machen wir weiter …!


Das erste Struktur-Bild von Karin. Sorgsam gestaltete Fläche und ein paar Lasurschichten … Das Ergebnis lässt sich sehen!
Christa hat in ihrem Bild ein Fenster als Motiv behandelt. Scharfe Lichtkeile, körnige Schatten, farbige Struktur … und die Sonne des Mittelmeers! Bravo!
Anna hat ihr Bild zunächst ohne Farbe komponiert. Mit dem Bindemittel und Kreidepulver hat sie die Fläche mit Strukturen parzelliert und dann, mit wenig Farbe, eine starke Wirkung erzielt …
Einmal Struktur, einmal Lasur – und das Ergebnis beeindruckt schon sehr! (ein Bild von Jutta)
So sah das Bild von Jutta am Ende des Kurses aus …
Das Zusammenspiel der Linie und Struktur blieb das Hauptthema des Bildes von Andrea. Keine weiteren Farbschichten? Das sehen wir im nächten Kurs …
Im zweiten Bild von Andrea ging es dann um Stimmung und Atmosphäre – ein tolles Bild!
Silke hat in ihrem Bild sehr feine Texturen gesucht. Eine fröhliche Patina und die Farben, die über die Flächen zu schweben scheinen …

… Fortsetzung folgt!


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Im Sog der Spontaneität

Ja, so schnell kann`s gehen – wir haben mittlerweile die Hälfte unserer Abendtermine absolviert … Und auch ansonsten scheint in unserem Atelier vieles schnell vor sich zu gehen! Ich mache einen Rundgang durch den Raum, drehe mich einmal um und was sehe ich? Die Ursel hat ihr Bild schon dermaßen verändert, dass ich es nicht mehr erkannt habe. Bei Angelika, Brigitte, Ines und Gertrud geht es ähnlich zu … Oder bin ich irgendwie langsamer geworden?  Man wird ja älter … Zum Glück gibt es Technik, zum Beispiel Fotokamera – mit ihr kann man ein paar schöne Augenblicke eines Malprozesses festhalten und für die Nachwelt retten 😉
Aber Spaß beiseite. Es beeindruckt, mit welcher Freiheit und welcher Ungezwungenheit in unserem Atelier mittlerweile gearbeitet wird! Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als ich immer wieder das Thema „Loslassen“ im Malprozess angesprochen habe und immer wieder auf den Spielcharakter der Kunst erinnern müsste. Manchmal habe ich das Gefühl, als ob sich in unserem Atelier ein Sog der Spontaneität gebildet hat, der unsere Arbeit beflügelt und das Malen leicht macht.


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Workshop-Termine 2019


Die Kurstermine im neuen Semester stehen fest!

Farbe – Fläche – Experiment  16.+17 03. 2019
Entwicklung eigener Bildideen  30.+31.03. 2019
Farbwelten der Acrylmalerei   06.+07. 04. 2019 (korrigiert)
Sommerkurs  11.-15. 07. 2019
Uhrzeit jeweils von 10 bis 17 Uhr

Diejenigen von euch, die lange im Voraus planen müssen, können sich für die Kurse ab sofort – noch bevor das Programmheft erscheint – bei mir anmelden.  Dafür kann man das Formular HIER abrufen, ausfüllen und es mir zukommen lassen.  Eine weitere Anmeldung bei VHS Stuttgart ist NICHT nötig! Sollte bei Eingag einer Anmeldung der gewünschte Kurs schon voll sein, setze ich die/den Betroffene/n auf die Warteliste.
Es würde mich freuen, mit euch auch im nächsten Semester ein paar schöne, kreative Tage verbringen zu können

 



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Das lokale Licht

Eins steht fest: Als wir mit unserer Schule des Zeichnens angefangen haben, wüssten alle Beteiligten nicht, wie weit wir kommen werden. Am Anfang war ein „unschuldiges“ Versuch, eine komplexe Form – den menschlichen Kopf – (zeichnerisch) zu verstehen. Und nun? – wir sind bei dem Thema „das lokale Licht“ bei der bildnerischen Darstellung von Stimmung, Ausdruck und Atmosphäre angelangt!  Hut ab, denn dies erfolgte nach nur drei Semester und ungehindert der Tatsache, dass beinahe alle Besucher der Schule ohne Vorkenntnisse angefangen haben.
Im Januar 2019 wollen wir unsere Schule des Zeichnens mit neuen Schwerpunkten fortsetzen. Darunter Form und Abstraktion sowie Ausdruck und Expressivität.  Darüber mehr, wenn die Termine stehen werden.  Hier die (unfertigen) Ton-Studien von Wiltrud, die sie auch während des Abendkurses am Mittwoch berarbeitet.

Volumen und Licht; Atmosphäre und Raum – wer sich mit dem Thema „Porträt“ etwas tiefer beschäftigen will, ist gut beraten die Form, die man beobachtet, sowohl zeichnerisch als auch mittels sog. Tonstudien gründlich „kennenzulernen“ … In welchem Verhältnis stehen farbige Kontrastwerte zur Plastizität und Raumdarstellung? Wie kann man sie anwenden, wenn man auf einem Gesicht ein bestimmtes Ausdruck (Emotion) erzielen möchte?

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