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Wenn die Farben von Bildern träumen

Heute möchte ich euch ein paar bildnerische Stadtszenen – im Zustand der Skizze – von Eberhard zeigen, die wunderbar zeigen, wie man Inhalt in einer Skizze „komprimieren“ kann und wie man eine komplexe Raumdarstellung andeuten kann. Doch zunächst eine Terminkorrektur bezüglich Anmeldung für die Kurse im nächsten Semester:

ANMELDESTART  ist am 12. Januar!   Ich freue mich sehr auf die neuen Kurse mit euch! (Die einzelnen Kurstermine könnt ihr hier ansehen)


„Eine plötzliche Erinnerung“, könnte diese wunderbare Skizze heißen. Wer kennt die Situation nicht – im Bruchteil einer Sekunde ist alles wieder da: Ein kurzer Blick und eine Skizze der Vergangenheit taucht auf …
Der Raum ist schnell da, die Farben haben schon die leerstehende Formen besetzt …
Die Straße ist farbig saniert, fröhlich weht der Pinselwind und singt uns einen bunten Raum vor!
Eine weitere Szene, in der alles schon da ist – ohne die leuchtende Leere des Raumes stören zu wollen …
Aber die Farben wollen auch mitreden! … Diese kleine und so wunderbar unaufgeregte Straßenszene ist wie eine poetische Postkarte aus dem Tagebuch einer schönen Urlaubsreise …
Hier zeigen die Farben alles, was sie vom niedrigen Licht der Wintersonne gelernt haben. … Diese Skizze lädt zu einem tiefen Atemzug ein – man will auch die Farbaromen des Bildes erleben!

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Bilder-Revue 2021


Was soll man über das 2021 sagen?! Bildnerisch gesehen war es schön, mehr noch – Malerei war für viele von uns geradezu notwendig, um den Pandemie-Alltag besser überstehen zu können. Kunst hat uns erfreut, die gemeinsame Zeit im Atelier und der Austausch über unseren Blog haben uns viele kreative Impulse gegeben. Das war wunderbar und das sollen wir nun feiern! Lass uns die alljährliche Bild-Revue passieren! – holt euch ein Glas Sekt, setzt euch gemütlich aufs Sofa und genießt die größte Online-Kunstshow des Jahres“ !


Ich wünsche Euch einen schönen Silvesterabend, einen guten Rutsch und ein kreatives, erfolgreiches und glückliches Jahr 2022 !


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Eine Farbkapelle bläst bunt


Bevor wir zur Musik unserer Farbkapelle kommen – eine AKTUELLE Meldung:

Die Anmeldungen für die Kurse im neuen Semester laufen ab 11. Januar 2022!  Interessierte sollen sich notfalls auf die Warteliste setzen – bei der aktuellen Lage (Coronapandemie) werden oft doch später ein paar Plätze frei!

Hier vorab die Termine:


ABENDKURSE

Dienstag: ab 22.02.

Mittwoch: ab 23.02.

Donnerstag: ab 24.02.

Einführung in die Grundtechniken der Acrylmalerei: am 25.02.


WORKSHOPS

Farbe – Fläche – Experiment am 05.+06. März

Die Grundsprache der Malerei am 19.+20. März

Farbe – Fläche – Experiment am 09.+10. Mai

SOMMERKURS –  von 04. bis 08. August


Schauen wir uns nun die neuen Werke von Julia an! Sie hat mittlerweile ihre Technik der Monotypie perfektioniert! Mehr noch! Die Magie des Zufalls, der hier heimlich Regie führt, beherrscht sie ebenso gut! Das heißt – sie lässt die Bilder geschehen und ist mehr eine vergnügte Beobachterin als eine zielstrebige Gestalterin! Dadurch sind wahre Meisterwerke der bildnerischen Fröhlichkeit entstanden!


Vom welchen Planeten stammt dieser tanzlustige Trupp? Wollen uns diese witzigen Wesen etwas Bestimmtes sagen …, dass sie gern Quatsch machen?
Eine Traumszene einer Außerirdischen, in dem alles schwerelos und frei ist …?
Hier werden stille Atmungsübungen gemacht und Kräfte gesammelt bevor die neuen Formtänze anfangen …
Und dann geht es wieder los! … Hier muss man einfach mittanzen – und mitsingen! Kommt Leute – hört man hier laut und deutlich – lass uns zusammen klecksen und pinseln!

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Unter der Kochhaube der Malerei

Im LSBTTIQ-Zentrum „Weisenburg“ haben wir neulich den zweiten Teil des opulenten künstlerischen Œuvres von unserem Franz besichtigt. Über seine Arbeit habe ich schon (hier ) ausführlich berichtet. Aber das müsste ich damals tun, ohne die Bilder vor Ort in der Ausstellung – pandemiebedingt – gesehen zu haben!

Es muss gar nicht gesagt werden, dass die Kunst „live“ einfach besser wirkt. Aber in dem wirklich besonderen Raum des Weisenberg-Cafés hat man tatsächlich den Endruck, dass die wild gespachtelte Farben nicht nur auf der Leinwand sind, sondern in einem hoch sprudelten heißen Tanz alle Flächen und alle Schatten des Raumes besetzt haben.

Alles flimmert und brennt – der Betrachter muss sofort den Mantel ablegen und etwas zum Trinken bestellen! … Und dann wird einem klar – die Bilder von Franz sind sicherlich nicht nur zum Schauen da – sie sind wahre Kochplatten, die man sicher gut zum Glühwein-machen benutzen kann!

Die Ausstellung ist „bis auf Weiteres“ geöffnet. Man kann – und soll – sie besuchen, zumal wir warmes und farbiges derzeit unbedingt brauchen. Öffnungszeiten und die Adresse des Cafés sind auf der Homepage des Weisenburg-Zentrums zu entnehmen.

Hier ein paar Bildimpressionen vor Ort:



Aber das ist nicht alles – um die Malerei von Franz besser „verstehen“ und besser genießen zu können, soll man sich ihr Alphabet genau anschauen! Hier ein paar Nahaufnahmen, die ich neulich in unserem Atelier gemacht habe:


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Kunst sollte sein wie ein bequemer Sessel

Kunst sollte sein wie ein bequemer Sessel – behauptete einmal Matisse. Nach Gabi wiederum soll die Kunst wie ein kuscheliger Taddybär sein!

Seit Wochen malt unsere stille und genügsame Gabi das weiche Fell eines Taddybären … Ich es ein Witz, eine Schnapsidee, eine Flucht in die Kindheitserinnerungen oder gar eine verzweifelte Tat …? Wen kümmert es eigentlich, denn ihre Bilder machen große Freude und warm ums Herz – Winter darf kommen!

Darüber hinaus muss man das Geschick loben, mit dem eine illusionistische Felldarstellung gemalt ist. Es belegt die Tatsache, dass Gabi die allmächtige Herrin des Pinsels geworden ist!


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