– Im Auge des Hurrikans

Das neue Jahr hat mit einem richtigen Krach angefangen – euer Atelierhausmeister war vor Ort! Der Sturm im Schwarzwald war stark und gnadenlos – Naturgewalt pur. Am Tag danach machte ich einen Spaziergang in der Gegend von Hinterzarten. Überall umgefallene Bäume, an manchen Stellen lagen sie dutzendweise, wie gigantische Zahnstocher, auf den Berghängen. … Naturgewalt fasziniert, Naturgewalt inspiriert.  Denn jede Spur der Verwüstung ist gleichzeitig eine Art Neuordnung der Dinge.  Der “Schaden”, den ein solcher Sturm anrichtet, zeigt uns neue eindrucksvolle, wenn auch unerwünschte Bilder, die Demut vor Natur verlangen … Es sind allesamt Spuren einer unkontrollierbaren Kraft, die wir meistens zu verdrängen suchen … Und der Künstler, was macht er damit? Er darf die Spuren der Verwüstung auch bildnerisch betrachten!  Hier ein paar Bildimpressionen, die auch als Bildvorlage dienen können!

Ein “Bild” des abstrakten Expressionismus?
Bruchstellen erinnern manchmal an ein leidenschaftliches Pinselspiel …
Gnadenlos … und irgendwie doch schön …
Eine Erdschicht ist, wie eine Tapete, mit in die Luft gezogen … und eine wunderbare kupferfarbige tiefe Lache wurde offengelegt, sodass man meinen könnte, der Baum war eigentlich ein Floß.
Bei einem solchen Anblick bleibt man einfach stumm …

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