HomePainting No3

Neulich hat mir Ingrid ihr neues Bild geschickt. Dazu schrieb sie, was auch für viele von uns heutzutage am meisten zählt:
Mein neuestes Werk, überhaupt nicht mein Stil, machte aber gute Laune beim Malen. Bleibt gesund und malt!
Liebe Grüße, Ingrid


Judith ist gleicher Meinung! Sie hat zu Hause einfach weite gemacht! In ihrer Email schrieb sie auch über ihre Vorgehensweise:
„Farbe – Fläche – Experiment“, das war oder ist das Motto des abgesagten Kurses. Diese Thematik kann ich auch in meinem Atelier zuhause umsetzen. Das Ergebnis im Anhang.
Der Aufbau des Bildes:
Untergrund in Blau-/Türkistönen nass-in-nass aufgetragen. Ein Tempo in einzelne Lagen getrennt und damit und mit Bindemittel die filigranen, durchscheinenden Strukturen designt. Nach Trocknung weiße Acrylfarbe mit der Spachtel aufgetragen, um dem Bild Stabilität zu geben.
Hat Spaß gemacht!


Franz wollte wissen, ob sein Bild – Lebenslust pur! – fertig ist. Ich finde ja, was meint ihr?


Auch Frauke was sich nicht sicher, ob sie ihr Werk abschliessen sollte … Was meint ihr?

Power und Musik – schaut euch die grauen Stellen an! Sie halten die Farbkomposition aufrecht! Unten rechts könnte eventuell noch etwas Licht kommen … Oder?

Und Kornelia hat uns einen gematen Ostergruss geschickt – vielen Dank dafür! Dazu schrieb sie diesen Satz:
Ich war zwar nur in zwei Grundkursen und kann mit den Bildern, die ich in den Blogs gesehen habe, nicht mithalten, aber trotzdem: ein gemalter Ostergruß (ich denke, aktuell kann man ein wenig Aufheiterung brauchen).

Viele Grüße, Kornelia


Chiraz braucht auch etwas Unterstützung für ihr Bild. Was meint ihr, soll man es so lassen?
Lieber Željko,
Danke für die Motivation durch Deine Blogs!
Ich habe dieses Bild schon vor einiger Zeit angefangen und überlege gerade ob und wie ich daran weiter mache?
Pass auf dich auf und hoffentlich sehen wir uns bald wieder im Kurs.
Ganz liebe Grüße, Chiraz

Ich habe ihr meine Tipps schon gegeben, was meint Ihr?
Benutzt bitte die Kommentarfunktion (unten), wenn ihr Tipps für die unfertigen die Bilder geben wollt!

Vielen herzlichen Dank für eure Bilder und Nachrichten! Alles Gute für euch, malt weiter, schickt mir euere Werke – und bleibt gesund!


 

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HomePainting No2


Liebe Leute – vielen Dank für eure HomePainting-Bilder! Ich finde es wunderbar, dass ihr in diesen verrückten Zeiten der Kunst treu bleibt!

Neulich hat mir Martin ein paar spontan und schwungvoll gezeichnete Karikaturen mit dem Thema „Corona“ geschickt. Die Überschrift für kleine Bildserie könnte „Vollbremsung“ heissen … Dass Martin gut zeichnen kann, wussten wir. Aber, dass er so humorvolle und lustige Kommentare bildnerisch verfassen kann, ist eine für mich ganz neue Dimension seiner Kunst!


Eine neue, ungewollte, aber doch auch gute Erfahrung für uns alle: Auf einmal läuft alles langsam, wir fühlen immer stärker, wie neurotisch unsere Welt tatsächlich ist (war?) … Diese Ruhe haben wir uns zwar nicht „verdient“, aber wir dürfen sie für die Reflexion unserer Lebensweise nützen. Wie geht ihr mir der Zwangsentschleunigung um?


Ich grüße euch alle – bleibt gesund und schickt mir weiterhin euere Werke!


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Homepainting No1


Liebe Maler*innen,

neben Homeoffice haben wir in diesen verrückten Zeiten der Corona auch HomePainting entwickelt. Neulich bekam ich per E-Mail Arbeiten von Petra, Martin und Volker zugeschickt. Sendet mir weiterhin eure bildnerischen – und gern auch anderen – Kunstwerke zu! Hier zunächst eine wirklich tolle Porträtserie von Petra.

… Ich hoffe ihr alle seid gesund und gut versorgt …


Das kleine Foto vom Petras Patenkind ist die einzige bildnerische Information, die sie benutzen kann. So öffnen sich – wie von selbst – die Freiräume für das Porträtieren des „Unsichtbaren“, des „Inneren“ und „Erahnbaren“
Das Porträtieren ist eine Erzählung in Fragmenten und Fortsetzungen geworden – kein Gesicht gleicht dem anderen, Ähnlichkeit ist hier gar nicht angestrebt worden! Es sind vielmehr die Stimmungen und die Gefühle, die dargestellt sind.
Hier sieht man ein Kind, das schon erwachsen ist, es schaut uns ernst und aus einer geistigen Tiefe heraus, die eigentlich viel mehr Lebenserfahrung voraussetzt. Ist es die Petra selbst, die uns hier anblickt? (Homepainting)
Die Technik der Monotypie haben wir in unserem Atelier schon erforscht. Eine besondere Art der Vervielfältigung, in der ein Original viele bildnerische Geschwister, Halbbruder und -Schwester, Kusinen und Vetter bekommt. Wir haben hier das ganze afrikanische Dorf mit sämtlichen Verwandten des kleinen Mädchens vor uns. (Homepainting)

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Petra hat mir übrigens eine sehr lesenswerte und hoffnungsvolle Zukunftsvision für die Zeit nach Corona-Krise geschickt – aus dem Feder des deutschen Zukunftsforschers Matthias Horx  HIER zu lesen.


 

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Kunst & Corona


Liebe Atelierbesucher,

wegen Coronavirus wird nun auch die volkshochschule stuttgart  mit sofortiger Wirkung geschlossen.  Über Ersatztermine für unsere Kurse und Workshops werde ich euch rechtzeitig informieren.

Bleibt alle gesund und malt bei Möglichkeit – bis wir uns in unserem Atelier weiter machen können – zu Hause!  Dass die Kunst den Geist leicht macht, wissen wir aus Erfahrung, dass ein leichter Geist den Körper widerständiger macht, ist auch bekannt! Ihr könnt mir gern euere Werke (Fotos) per E-mail schicken, ich werde darüber berichten!


Volle Power des Frühlings! Fröhlichkeit und Lebenslust pur im Werk von unserer Ulrike …

 

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Gesichter machen

Was für komische Gesichter machen wir manchmal in unserem Atelier! Es ist an der Zeit, darüber zu berichten.


Was sagt uns das Gesicht auf dem Bild von Ingrid, was bewirken die Farben, was die Linien?
Hier noch ein Porträt von Ingrids Enkeltochter. Es mach einfach freude, diese Tonstudie zu betrachten! … vielleicht sollen wir wieder einen Kopf-Zeichnen-Kurs machen …
Auch Petra beschäftigt sich immer wieder mit dem Thema „Porträt“. Hier ihr Patenkind – skizzenhaft und doch unwiderruflich präsent!
Chiraz hat ein lustiges und zugleich dramatisches Gesicht gemalt – was hat die Frau erblickt?
Manchmal will man nur schreien … Eine schnelle, spontane Zeichnung von Simone
Und manchmal will man einfach „tierisch“ Spaß haben – ein Bild von Katja.
Ein Werwolf, der sich gerade in eine Frau verwandelt – oder umgekehrt …? Ein Bild von Erika

P.S. Im Kurs „Farbe-Fläche-Experiment“ am kommenden Wochenende gibt es noch einen Platz frei!


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Van Gogh Ausstellung in Frankfurt

Van Gogh am Main

Ein Betrag von Eva Kaiser


In einer Ausstellung mit dem recht rätselhaften Titel „Making Van Gogh“ wollte das Städel Museum in Frankfurt der Frage nachgehen, wie es kam, dass der niederländische Maler gerade in Deutschland schon sehr früh bewundert und verehrt wurde. Der Untertitel der Ausstellung hieß „Geschichte einer deutschen Liebe“. In 4 Monaten kamen mehr als 500.000 Besucher, die Hallen waren voll, alle Bilder umlagert. Bei meinem Besuch widmete ich meine volle Aufmerksamkeit den Gemälden, die Geschichte der deutschen Liebe für Van Gogh ist auf der Städel-Webseite nachzulesen. Hier eine Auswahl der ausgestellten Bilder!



 

 

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