Die Farben tragen Jeans

Wir haben schon oft erfahren, dass man im Gestaltungsprozess die Acrylfarbe auch als Klebstoff verwenden kann: Sie klebt alle Materialien, die eine gewisse Saugfähigkeit aufweisen, z. B. Papier, Holz, Sägespäne, Textil und sogar kleine Partikel wie Sand … Wie eindrucksvoll solche collagierte Bilder sein können, hat neulich Simone bewiesen. In ihren wunderbaren Pop-Art-Bildern hat sie ihr Motiv, die Bergen, mit Jeansstoff gestaltet! Die Textur, die Faltungen des Jeansstoffes geben den Werken eine lustige, humorvolle Wendung und viele zusätzliche Deutungsebenen


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Grundtechniken der Acrylmalerei …


Letzte Woche haben wir uns im Workshop »Einführung in die Grundtechniken der Acrylmalerei I: Schwerpunkt Farbe« mit den Ausdrucksmöglichkeiten der Acrylfarben beschäftigt.
Ein paar unserer Fragestellungen: Welche Besonderheiten haben die Farbflächen der Acrylmalerei? Welche Malmittel stehen uns zur Verfügung? Wie mischt man eine Lasur, wie macht man die Farbe dickflüssig? Warum grundiert man eine Leinwand und wie arbeitet man mit Pigment und Bindemittel?
Am folgenden Freitag geht es mit dem Thema »Struktur« weiter. Mehr Infos und Anmeldung hier.

 


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Die Atelierbesucher berichten …


Vom Einführungskurs zum (potentiellen) Abendkurs-Neueinsteiger:

Beate Imrecke


Als ich vergangenen Sommer das vhs-Programm aufschlug – auf der Suche nach Anregungen und input im Bereich Malen und Zeichnen, sah ich mich einer Fülle von Kursen gegenüber, deren Kursleiter mir namentlich völlig unbekannt waren. (Hatte ich an der VHS bisher doch lediglich einen Zeichenkurs bei Volkan K. besucht, der aber leider nicht als fortlaufender Kurs konzipiert ist.)
Relativ spontan meldete ich mich für einige Angebote an. Unter anderem für den Kurs : Einführung in die Grundtechniken der Acrylmalerei / Schwerpunkt Farbe, der an einem Freitagabend im Oktober stattfand.
Mir war schnell klar, dass da vorne ein Kursleiter stand, der diesen Abend nicht als leidige Pflichterfüllung sieht, um ein paar semi-talentierten Feierabendmalern drei Stunden lang ein paar Eckdaten zur Acrylmalerei zu vermitteln (die diese ja dann doch nicht wirklich praktizieren würden).
Nein da stand jemand, der jedem einzelnen von uns die Farben – ihre Haptik – die Fülle der Möglichkeiten der Gestaltung etc. mit so viel Sprachwitz und Herzblut nahebrachte, dass ich am selben Abend beschloss, mich auch für den zweiten Teil des Einführungsseminars anzumelden, der die Struktur als Schwerpunkt hatte.
Zusätzlich zu verschiedenen Malmitteln, die bereits im ersten Teil erprobt wurden, kamen nun noch weitere Bestandteile wie Strukturpaste, Papier, Sand etc. dazu, um diverse Ausdrucksformen zu erzielen. Die Haartrockner liefen auf Hochtouren, um die feuchten Gebilde notdürftig zum Erstarren zu bringen, da die Zeit doch ratz-fatz vergangen war.
Da ich dieses Semester Donnertags zeitgleich mit Željkos Atelierabend einen anderen Malkurs in F4.03 besuche, läuft man sich immer mal wieder über den Weg. Und seit es den Blog gibt, bekomme ich fast täglich neue Impressionen davon, was ihr da so treibt. Hut ab! Ich finde das richtig toll!
Kurz und gut: das macht Lust auf mehr! Deshalb für’s kommende Semester: (ich wäre gerne wenn möglich es) sei – gewährt mir die Bitte – in eurem Bunde die …? Wie viele seid ihr eigentlich ?
Liebe Grüße von Beate

 


Frostherbst
Herbst ist vorbei, Schnee lässt auf sich warten … Ein Aquarell von Beate, das nur aus Sanftmut und Poesie zu bestehen scheint …


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Wann ist ein Bild fertig ?

Fertig …?


 Wann ist ein BILD fertig? … Für gewöhnlich lautet die Antwort auf diese Frage – zumindest in unserem Atelier – Wenn der Ateliermeister sagt, dass es fertig ist.
Aber Spaß beiseite. Bei diesem Thema reden wir meistens von einem »Gefühl« oder von einer »Intuition«. In Wahrheit bedürfen wir einer geschulten bildnerischen Wahrnehmung. Sie lässt sich recht gut ausbilden, denn sie ist bei allen, die Malerei lieben, eigentlich schon vorhanden. Denn es bereitet uns keine Mühe, ein Bild, das wir in einem Atelier, Museum oder in einer Galerie sehen als »fertig« zu erkennen. Doch auch wenn man fremde Bilder gut zu beurteilen vermag, bei den eigenen braucht man mehr Zeit – und mehr “Know-how”, bis man in der Lage ist, den Pinsel rechtzeitig beiseitezulegen. Nicht selten durchläuft der unerfahrene Maler eine Phase der Frustration, in der er eine gewisse Grenze überschreitet und – von einer Art Ratlosigkeit getrieben und oft unnötig – weiter malt. »Ich habe mein Bild ruiniert!«, hört man dann den enttäuschten Künstler. Und oft stimmt das leider auch.
Nun, was tun? Eine sehr gute, bekannte Methode, die bildnerische Wahrnehmung zu verfeinern, ist es, die Arbeit an einem Bild immer wieder zu unterbrechen und sein Werk für ein paar Augenblicke einfach zu beobachten. Auch eine längere Pause kann gelegentlich sehr hilfreich sein. Man soll es sich dabei nach Möglichkeit gemütlich machen, sich einen Tee oder einen Kaffee machen, einen Stuhl ein paar Schritte vor der Staffelei stellen und den Blick – ohne Urteil, ohne Wertung – über das Bild wandern lassen. Oft merkt man, wie gute Gestaltungsmöglichkeiten fast verspielt wären, und zwar nur, weil man zu schnell gearbeitet hat. Durch solche, entspannte Beobachtung eigener Arbeit – gern auch in der Gesellschaft eines Künstlerkollegen oder Dozenten – nimmt man einfach viel deutlicher wahr, was das Bild eigentlich noch braucht und wie sich seine »Idee« am besten konkretisieren lässt. … Wenn man doch nicht gleich weiter kommt, soll man das Bild am besten zur Seite legen und es einige Tage nicht betrachten!
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Wunderbare Farbstimmung ... soll man es so lassen?
Wunderbare Farbstimmung … was fählt, soll man es so lassen? (Ein Bild von Christine)

Seine eigene Arbeit betrachten zu lernen, bedeutet nicht weniger als Malerei zu studieren. Klassischerweise besteht daraus das Hauptstudium der Malerei an einer Kunsthochschule. Dort macht man nichts anderes als die ganze Zeit, Bilder zu beobachten und zu besprechen! Denn nur so lernt man, wie sich eine Bildidee im Prozess herausbildet und, letztendlich, welchen Weg man künstlerisch gehen soll, um eigene Malerei zu entwickeln. Hat man daran Übung, stellt sich schon nach relativ kurzer Zeit eine wohltuende Sicherheit bei der Gestaltung ein und, als Nebenwirkung, ein tolles Gefühl der Freiheit – die inneren Hemmungen sind abgebaut und man ist Herr seiner Kunst!

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Einzelunterricht in der Staatsgalerie …

Die aktuelle Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart ist »Francis Bacon. Unsichtbare Räume«. Der tatsächliche Anlass allerdings, mit Else in die Galerie zu gehen, war ein Bild von Katharina Grosse. … Wie hat sie es gemacht? Woher kommt die Wirkung? Wir haben das Bild vor Ort analysiert und darüber hinaus ein wenig über das Phänomen “Ausstellungskunst” geplaudert …

Mit Else "im Bild"
Mit Else “im Bild” von “Grosse” …


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