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Im Fokus

Am vergangenen Wochenende haben wir viel über die Betrachtung eigener Werke – als Teil eines Arbeitsprozesses! – gelernt. Zunächst ist dafür der entsprechende „Fokus“ nötig; eine ruhige Umgebung ohne Ablenkungen – und die Präsentation des Werkes selbst. Kleinere Werke brauchen dafür Passepartout, die größeren eine Wand! Doch das Wichtigste ist stets, dass man das Format des Bildes klar bestimmt. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Ohne saubere Ränder wissen wir nicht genau, wo das Bild aufhört – es fehlt der Fokus!


 

Eine Reihe wunderbarer Entwürfe – ohne Fokus …
… hat man klare Ränder, sieht man viel besser, was man eigentlich gemacht hat!
Doch die Entwürfe soll man unbedingt auch einzeln betrachten!
Ohne Fokus bleibt vieles unbemerkt – manches Bild landet sogar voreilig im Papierkorb!
Ein paar Passepartouts schneiden und immer parat haben!
… und schlagartig tauchen auf dem Arbeitstisch kleine Meisterwerke auf!

Auch großformatige Werke brauchen eine angemessene Präsentation. Für eine Bildschirmpräsentation reicht es, sie sauber zu schneiden … Doch nur die Teilnehmer/innen unseres Workshops konnten ihre Wirkung in voller Pracht sehen …!

Wir sehen uns in zwei Wochen wieder!


 

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Im Kino der Malerei

Wie in einem avantgardistischen Film, in dem die Regel von Zeit und Raum poetisch durchmischt sind – damit eine neue Realität entstehen kann – flimmert in unserem Atelier eine lustige, abendfüllende Vorstellung der Kunst: Kleine Szenen und spielerische Dichte einer endlosen Erzählung aus Farben und Formen. Hier eine Auswahl in unserer Onlineausstellung! …

Wer ein solches Abenteuer erleben will, hat noch die Möglichkeit, sich für den WochenendkursIM FLOW DER MALEREI“ (25.+26. Nov.) anzumelden – es gibt noch drei Plätze frei!


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Drei Kurzgeschichten für die langen Abende


Herbstzeit ist Lesezeit! Doch was soll man lesen? Da unser Leben bedauerlicherweise sehr kurz ist, soll – und muss man sogar – nur das Beste lesen! Manches literarische Werk von dieser Sorte habe ich euch schon empfohlen. Die neuen Blogleser können es HIER nachlesen.

Heute schlage ich euch gleich drei kurze Texte vor, zwei Kurzgeschichten und eine Novelle; Bergfahrt von Ludwig Hohl, Bartleby, der Schreiber von Herman Melville und Schachnovelle von Stefan Zweig. Es handelt sich um drei Meisterwerke der Weltliteratur, die die sinnstiftenden Widersprüche menschlicher Existenz mit einer großen Meisterschaft literarisch darstellen. Währen Schachnovelle ein bekanntes Werk ist, gelten die beiden anderen immer noch als »Geheimtipp«. Insbesondere gilt das für die kleine Erzählung von Hohl …



Alle drei sind scharfsinnige, prägnante Parabel über unser Leben. Die Helden dieser Erzählungen müssen an einer Welt scheitern, in der alles, was man tut, gleichzeitig richtig und fatal zu sein scheint: Trotz aller Widrigkeiten zum Gipfel aufsteigen oder doch zurück ins Tal kehren; einer sinnlosen Arbeit nachgehen oder sie verweigern; ein Meister werden, um dem Schicksal zu trotzen oder bloß des Ruhmes und Geldes wegen?

Viel Lesevergnügen wünsch Euch

Euer Atelierhausmeister!

P.S. Über die Erzählung Bartleby, der Schreiber habe ich ein paar Zeilen in meinem neuen Buch geschrieben. Wen interessiert, findet sie in der Leseprobe

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Drei Einladungen zum Herbst

„Willkommen zum Herbst!“, rufen uns die Werke von Else, Petra und Sabine zu. Eine schönere bildnerische Einladung zum Herbst lässt sich schwer vorstellen. Schauen wir uns die Bilder an!


 

Else hat in ihrem bildnerischen Teilchenbeschleuniger DIE Elementarteilchen des Herbstes gefunden! In dem Energiefeld wandernder Formen ist ein fruchtbarer Zusammenprall gelungen: Die Physik des Herbstes hat nun eine neue Formel bekommen !!
In diesem Bild von Petra ist schon alles da, was man im Herbst braucht – das ganze Leben badet hier in einem wletgebärenden Nebel aus Gemütlichkeit und Phantasie! … Vor stiller Freude will man jeden Farbfleck in diesem Bild umarmen!
Sabine sagte neulich, dass sie seelisch immer noch im Sommer ist. Ihre Pinsel allerdings sind hier schon viel weiter! Was und wer verbirgt sich in diesen Zelten? Ist es womöglich der Geist des Herbstes? Das ist schwer zu vermuten! … In ihnen will und braucht man übrigens nicht zu schlafen, denn zum Träumen muss man hier wach bleiben!

P.S. In den November-Workshops gibt es noch freie Plätze! Hier die Details:

Farbe-Fläche-Experiment

Im Flow der Malerei

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Endlich: in unserem Atelier wird wieder gemalt!

Nach recht langer Sommerpause wird in unserem Atelier wieder Kunst gemacht! Doch soll der Sommer nicht ganz spurlos verschwinden! Denn es hat sich einiges an wunderbaren Werken, die ich euch heute unbedingt zeigen möchte, gesammelt! Es ist ein ganzer Kosmos aus fantastischen bildnerischen Erzählungen entstanden … jedes Bild stellt eine kleine Galaxis dar, in der alles aus purem Licht zu bestehen scheint!


 

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Anmeldung Herbstsemester

Liebe Maler:innen,

Ich habe gerade erfahren, dass die Anmeldung für alle Kurse in unserem Atelier ab 25. Juli möglich ist. In den Abendkursen gibt es jeweils ein paar Plätze frei, die Workshops am Wochenenden sind gänzlich offen … Sollte der Wunschkurs voll sein, setzt euch bitte auf die Warteliste! Anmeldung erfolgt nur über vhs stuttgart !! Hier könnt ihr schon die Kurstermine ansehen!


Ich wünsche ich euch eine wunderschöne Sommerzeit und grüße euch mit ein paar Bilder aus meiner Heimatstadt Zagreb! Dort hat gerade mein alter Freund Davor Pavelić – einer der besten und international gefragten Illustratoren Kroatiens! – eine Ausstellung im öffentlichen Raum. (Die Drucke sind stellenweise leider etwas beschädigt bzw. verwittert)

Mehr über seine wunderbare Kunst erfährt ihr HIER


 

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