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Farben sprechen Dialekt


Das Fantastische der Malerei ist, dass sie tatsächlich eine universelle Sprache ist – jeder versteht sie, jeder kann mit ihr eine bildnerische Geschichte erzählen – auch wenn sie im starken Dialekt verfasst ist! Aber wir drückt man sich differenzierter, „gewählter“ aus? Der beste Weg, diese Kunst zu beherrschen, ist paradox: man soll ungeniert Experimente mit Farben und Formen machen! … Über den Spielcharakter dieses Lernprozesses haben wir schon berichtet (HIER)
Hier ein paar Beispiele:

Katja hat hier eine spontane, großflächige Pinselführung in einen windigen Tanz der Elemente verwandelt.
Angela hat die Gestaltung dem Zufall anvertraut – gibt es etwas Schöneres als die träge Vermischung der Farben zu beobachten und die Farbverläufe nur vorsichtig, dezent steuern?
Korkut arbeitet an diesem Bild seit letztem Semester. Langsam fügen sich die Formen in eine eindrucksvolle Komposition, während die Farbstimmung den Kern dieser schönen bildnerischen Erzählung darstellt …
Gertrud komponiert die Grundfarben mit dezenter Hilfe von Grau! Um diese schöne Farbharmonie zu erreichen, braucht man viel Experimentierfreudigkeit, Gefühl und – Beobachtung.
Was bedeuten diese Zeichen, man spürt, dass sie uns etwas ganz konkretes mitteilen wollen, man will sie lesen – aber in welchem Dialekt der bildenden Sprache ist dieser Satz geschrieben?? Das Rätsel selbst ist die Botschaft dieses Werkes von Petra. (Das Bild hat Perta mittlerweile schon mehrmals übermalt …)

HIER NOCH EIN HINWEIS:
Zum Frühlingbeginn gibt es zwei Workshops in unserem Atelier.
Gleich am 14.+15. März findet unser AtelierklassikerFarbe – Fläche – Experiment“ statt, in dem noch  zwei Plätze  frei sind! Anmeldung und mehr Infos HIER.
Am 28.+29. März beschäftigen wir uns mit „Farbwelten der Acrylmalerei“ – in diesem Kurs gibt es ebenso  zwei freie PlätzeAnmeldung und mehr Infos HIER – oder für beide Kurse auch telefonisch unter 0711 1873 797
Noch eine Bemerkung für die neuen Atelierbesucher und Blogleser:
IN UNSEREM ATELIER – UND IN JEDEM KURS – SIND AUCH DIE „BLUTIGEN ANFÄNGER“ HERZLICH WILLKOMMEN!

 

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Im Schatten der Fantasie


Bis 07. März kann man noch die Ausstellung „Zustände“ von Jenny Dam – wir haben schon darüber berichtet (HIER) – sehen! Hier ein paar Aufnahmen für alle, die es bisher nicht geschafft haben, Dams wundersame Bilderwelt zu sehen.


Dams Werke sehen wie Illustration für noch nicht geschriebene, aber trotzdem vorhandene Geschichten aus! Lustig und rätselhaft, plakativ und doch tiefgehend …

 

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Farbventil der Fantasie


Die erste Arbeitswoche nach der Winterpause in unserem Atelier ist schnell vorbeigegangen. Aber kaum haben wir die Pinsel in die Hand genommen schon sind die sämtlichen Farbventile unserer Fantasie voll aufgedreht!


Margreth ist unsere neue Atelierbesucherin – seist Du herzlich gegrüsst!! Sie malt spontan und intuitiv, das Denken und Überlegen lässt sich am liebsten ausser vor. Die Botschaft ihrer Bilder ist klar: Die Quelle der Kunst ist Spiel!
Hier hat das Kunstspiel noch mehr Raum, die lustigen Farbwesen tanzen mit mehr Schwung über das Papierblatt!
Eberhard hat uns mit diesem Bild schon in letztem Semester viel Freude gemacht – nun wird es immer konkreter!
Es sind nur 2-3 Linien nötig, um aus der losen Farbstimmung eine lustige aber auch rätselhafte Figur zu machen – eine Arbeit von Sabine.
Dieses Bild hat Simone in ihrem Atelier während der Winterpause gemalt. Nicht nur die kleinen Vögel wirken leicht in ihrem Luft-Element – der Pinsel schien hier ebenso leicht über die Leinwand geflogen zu sein! Eine gestalterische Besonderheit: Die Linien unten links sind mit roten Faden eingestickt. Kommen noch welche dazu?
Franz ist schon ganz im Frühling! Sein Bild bevölkern schon die Schneeglöckchen und geben den anderen Farben und Formen eine lustige Wende – haben wir ein Bild gesehn oder war es nur ein Traum?
Else + Strukturmasse + Farbe + Spachtel = Ein Farbvulkan!

Nach Faschingferien sehen wir uns wieder!


 

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Reliefmalerei


Am Anfang des neuen Semesters möchte ich noch eine interessante Arbeit von Frauke vorstellen. Dass sie eine Mosaikkünstlerin ist, wissen wir schon. Hier hat sie die Möglichkeiten für ihre Malerei mit Mosaiksteinen auf eine eindrucksvolle Art und Weise erweitert!


Der Inhalt des Bildes konzentriert sich um die Linie des goldenen Schnittes. Die kleinen glänzenden Steine haben Akzentwirkung und rhythmisieren die Komposition. Der Bildraum oben und unten sorgt für die atmosphärische Ausdehnung der Farben … Das Werk wirkt reduziert und komplex zugleich!

Da sich die Acrylfarbe auch als Klebstoff verwenden liess, sind solche reliefartige Collagestrukturen unkompliziert technisch zu realisieren.


Wer sich übrigens für die gestalterischen und technischen Eigenschaften der Acrylfarbe interessiert, kann am kommenden Freitag, 21. Februar den Einführungsabend in unserem Atelier besuchen – es gibt noch 3 freie Plätze! Infos und Anmeldung HIER.


 

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Eine Zeichnerin stellt aus

Abgründiger Humor und ein ausgeprägter Sinn für das Absurde prägen Jenny Dams künstlerische Arbeit: Tuschezeichnung, Linoldruck und Cartoon gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Zeichentrick, morbide Häkelkissen und die Technik der orthodoxen Ikonenmalerei.



In der Galerie Oberwelt zeigt die Künstlerin ihre vielleicht persönlichste Arbeit: Mit der seit 2009 fortlaufenden Serie ZUSTÄNDE, ursprünglich angelegt als visuelles Tagebuch, macht sie sich die Technik des Automatischen Schreibens als dessin automatique zu eigen. Die frei assoziierten, spontanen Zeichnungen entwickeln sich vom ersten gesetzten Strich an wie von selbst zu kleinen Szenen, die im Zusammenspiel mit textuellen Bezügen weitere Sinnverschiebungen erfahren.


Galerie Oberwelt, Reinsburgstrasse 93

Eröffnung Freitag, 21. Februar, 19:00 Uhr


Ich möchte noch auf einen frei gewordenen Arbeitsplatz bei einer Malgemeinschaft hinweisen. Dort malt auch eine Künstlerin, die früher bei uns im Atelier gearbeitet hat, – Johanna Schöffend!



 

 

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Am Anfang war … ein bunter Kuchen?


Naja, Kuchen war nicht ganz am Anfang, aber er ist am vergangenen Wochenende rechtszeitig aufgetaucht, sodass die Maler nicht bei Malen verhungern müssen! Mehr noch: Langsam aber sicher konkurrieren in unserem Atelier zwei Kunstrichtungen; Malerei und Kochkunst. Neulich hat uns eine glückliche Integration gelungen!


Der Kuchen hat Erika mitgebracht und in die Mitte eines Bilduniversums gestellt …! Einfach lecker!

Spass beiseite – wir haben nicht nur Kuchen gegessen und Kaffee getrunken. In unserem neuen Kurs „Die Grundsprache der Malerei“ wollten wir sogar das Wesen der Malerei erforschen! Dabei spielt die Illusion des Raumes eine zentrale Rolle. Wie sind wir nun vorgegangen? Unser „Theorieunterricht“ ist – wie immer – die gemeinsame Bildbesprechung! Nach einer kurzen Einführung von mir haben wir unsere Werke gezielt unter dem Aspekt der Raumentstehung gemalt und betrachtet.


Begriffe, Pfeile, Verweise … Was hier kompliziert anmutet, ist im Grunde die ganz normale Gestaltung. Es hat sich nur die Aufmerksamkeit bei der Arbeit etwas verändert und vertieft! Denn, wenn etwas geningt, ist es gut zu wissen warum, was wirkt in einem guten Bild …

Raum entsteht durch Zusammenspiel aller Eigenschaften der Farben und der Formen. Dieses Zusammenspiel erzeugt letzendlich Gefühle und Emotionen – was gemalt wird, sind bei näherer Betrachtung „atmosphärische“ Fantasieräume, die mittels Illusion der Tiefe bildnerische Aussagen ermöglichen. Wir werden uns in diesem Semester sicher weiter mit diesem Thema beschäftigen!
Auch die Arbeitsatmosphäre im Kurs war wirklich ausserordentlich inspirativ! Schaut euch unsere Werke an! Zunächst figurative Bilder – hier bin ich versucht zu behaupten: lustiger geht es nicht!



Hier unsere abstrakten Bilder!



P.S. Der Vortrag von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker ist jetzt online gestellt! Ich habe ihn auf unserer „Paiters 4 Future“ Seite verlinkt, HIER


 

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