2017

Liebe Atelierbesucher, liebe Blogleser,

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das Jahr 2016, das von einer eh fragwürdigen Qualität war – in unserem Atelier dagegen durchaus sehr angenehm verlief –, neigt sich seinem Ende zu.

Alles, was im alten Jahr noch abzuhacken gibt, sind Vorsätze und Wünsche für das nächste Jahr.

Aber was sollen wir uns für unsere Malgemeinschaft im 2017 wünschen? Dass sich am Ende eines Kurses die Waschbecken von selber putzten und die Farben und Werkzeuge von allein aufräumen …? Das klingt irgendwie unrealistisch … Dass wir noch bessere Bilder malen und dabei noch mehr Spaß haben? … „Besser“, „mehr“ … klingt irgendwie zu konsumistisch … Hm. Es ist tatsächlich schwer, sich etwas wirklich Vernünftiges zu wünschen … Denn unsere Malgemeinschaft „funktioniert“ sehr gut, uns geht eigentlich wunderbar ! Sollen wir es nicht einfach so weiter laufen lassen!

Ja, da machen wir:

Für das Neujahr 2017 wünschen wir uns GAR NICHTS! Denn wir haben schon alles, was wir brauchen: Ein wunderschönes Atelier, eine tolle Atmosphäre, wunderbare, kreative und lustige Malgenossen und – unsere Kunst !!

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Einen guten *Rutsch* in das neue Jahr 2017 wünscht eucht euer Atelierhausmeister Željko


snjesko


palette-k

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Entsteht der Zufall eigentlich spontan?

Solche und ähnliche (Nonsens-) Fragen können einem schlaflose Nächte bereiten. Nicht uns, den Künstlern! Wir wollen nichts dem Zufall überlassen –  schon gar nicht die Kunst! … Aktuelle Ausstellung im Kubus: „DIE KUNST DES ZUFALLS

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Heute gab es wieder eine Künstler-Führung durch o. g. Ausstellung … mit anschließendem Kaffeetrinkengehen und den dazugehörigen musischen Gesprächen im Museumscafé. Die anwesenden: Else und euer Atelierhausmeister (ein schon gut eingespieltes Paar, das dem Kunstvergnügen heillos verfallen ist).


Zufall


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Das Ende des Semesters, Weihnachten vor- und ein Geburtstag nachfeiern ……

Gester haben wir einen schönen – weil letzten?? – Malabend in unserem Atelier gehabt! *** Es gab jede Menge Weihnachtsstimmung und wir hatten eine Geburtstagsfeier (Christina)! … Und, wie gewöhnlich, viel Freude am Pinseln, Schmieren, Spachteln und Klecksen …! Wir sehen uns in Februar wieder !

*** Eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit wünscht euch ihr Atelierhausmeister ! ***


hurra-freien


Hier noch ein paar Bilder


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Zusatzkurs »KOPF ZEICHNEN UND MALEN«

Eine Gruppe der Atelierbesucher aus verschiedenen Kursen zeigt schon seit einiger Zeit Interesse am Thema »KOPF ZEICHNEN UND MALEN«. Nun haben wir in einem Zusatzkurs die Gelegenheit, uns damit ausführlich zu beschäftigen !

Sa 21. + So 22. Jan. 2017; 10.00 – 17.00 Uhr VHS Stuttgart, Raum F402 (der Kurs ist leider schon voll belegt)

Ein weiterer Wochenendekurs mit dem gleichen Thema findet am 01.+02. April 2017 statt.

Hier unser Vorhaben:
In diesem Kurs widmen wir uns – ohne Model, ohne Vorlagen ! – den bildnerischen Grundlagen der Kopfdarstellung. Wie stellt man die komplexen Formen wie Auge, Ohr, Nase, Lippen dar, wie verläuft ihr Formfluss in Bezug auf Schatten und Farbe ?  Wodurch entsteht ein bestimmter Gesichtsausdruck, Charakter oder Stimmung ?  Zudem erforschen wir mehrere bildnerische Ausdrucksmöglichkeiten von Bleistift, Kohle und Acrylfarbe.

kopf

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Wann ist ein Bild fertig ?

Fertig …?

 Wann ist ein BILD fertig? … Für gewöhnlich lautet die Antwort auf diese Frage – zumindest in unserem Atelier – Wenn der Ateliermeister sagt, dass es fertig ist.
Aber Spaß beiseite. Bei diesem Thema reden wir meistens von einem »Gefühl« oder von einer »Intuition«. In Wahrheit bedürfen wir einer geschulten bildnerischen Wahrnehmung. Sie lässt sich recht gut ausbilden, denn sie ist bei allen, die Malerei lieben, eigentlich schon vorhanden. Denn es bereitet uns keine Mühe, ein Bild, das wir in einem Atelier, Museum oder in einer Galerie sehen als »fertig« zu erkennen. Doch auch wenn man fremde Bilder gut zu beurteilen vermag, bei den eigenen braucht man mehr Zeit – und mehr „Know-how“, bis man in der Lage ist, den Pinsel rechtzeitig beiseitezulegen. Nicht selten durchläuft der unerfahrene Maler eine Phase der Frustration, in der er eine gewisse Grenze überschreitet und – von einer Art Ratlosigkeit getrieben und oft unnötig – weiter malt. »Ich habe mein Bild ruiniert!«, hört man dann den enttäuschten Künstler. Und oft stimmt das leider auch.
Nun, was tun? Eine sehr gute, bekannte Methode, die bildnerische Wahrnehmung zu verfeinern, ist es, die Arbeit an einem Bild immer wieder zu unterbrechen und sein Werk für ein paar Augenblicke einfach zu beobachten. Auch eine längere Pause kann gelegentlich sehr hilfreich sein. Man soll es sich dabei nach Möglichkeit gemütlich machen, sich einen Tee oder einen Kaffee machen, einen Stuhl ein paar Schritte vor der Staffelei stellen und den Blick – ohne Urteil, ohne Wertung – über das Bild wandern lassen. Oft merkt man, wie gute Gestaltungsmöglichkeiten fast verspielt wären, und zwar nur, weil man zu schnell gearbeitet hat. Durch solche, entspannte Beobachtung eigener Arbeit – gern auch in der Gesellschaft eines Künstlerkollegen oder Dozenten – nimmt man einfach viel deutlicher wahr, was das Bild eigentlich noch braucht und wie sich seine »Idee« am besten konkretisieren lässt. … Wenn man doch nicht gleich weiter kommt, soll man das Bild am besten zur Seite legen und es einige Tage nicht betrachten!
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Wunderbare Farbstimmung ... soll man es so lassen?
Wunderbare Farbstimmung … was fählt, soll man es so lassen? (Ein Bild von Christine)
Seine eigene Arbeit betrachten zu lernen, bedeutet nicht weniger als Malerei zu studieren. Klassischerweise besteht daraus das Hauptstudium der Malerei an einer Kunsthochschule. Dort macht man nichts anderes als die ganze Zeit, Bilder zu beobachten und zu besprechen! Denn nur so lernt man, wie sich eine Bildidee im Prozess herausbildet und, letztendlich, welchen Weg man künstlerisch gehen soll, um eigene Malerei zu entwickeln. Hat man daran Übung, stellt sich schon nach relativ kurzer Zeit eine wohltuende Sicherheit bei der Gestaltung ein und, als Nebenwirkung, ein tolles Gefühl der Freiheit – die inneren Hemmungen sind abgebaut und man ist Herr seiner Kunst!

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