Am Anfang war der Flow

Woher kommen die Bilder, wenn man keinen Plan beim Malen hat und einfach darauflos anfängt? Eine Frage, die man leicht zu beantworten glaubt. Man redet dabei oft über die sog. inneren Bilder, die in einem dunklen Bereich unseres Geistes so lange schlummern, bis sich eine Gelegenheit ergibt, sie sichtbar zu machen.

Als “Kunstpraktiker” wissen wir, dass es sich hierbei um eine angeborene Spiellust handelt, die nur eine freie, offene Spielwiese braucht, um die Pinselstriche frei über die Leinwand tanzen lassen zu können! Ein Farbfeld folgt das andere und allmählich entstehen wunderbare bildnerische Erzählungen. Zum Arbeitsprozess in unserem Atelier gehören dazu auch Bildbesprechungen, die eigentlich nur bewusst eingebaute Pause sind – mit dem einzigen Ziel, die volle, tiefe Wirkung der Farben und Formen wahrzunehmen!

Hier ein paar Beispiele.


Wo in diesem Bild von Cristina war der “Anfang”? … Das ist hier die falsche Frage – am Anfang war der Flow!
Was hier fließt, sind nicht die Farben, sondern reinste Gefühle …
… Fantastische Leuchter wie aus der Tiefsee!
Hier denkt man sich: So viel Zufall kann nicht gewollt sein!
Hier ein Bild von Korleone … Auch hier: wo war das Bild, bevor man sie gemalt hat? Nirgendwo – es wurde einfach ent-wickelt!
Und diese Vase, dieser Stuhl …? Aus eine Laune des Zufalls geboren!
Ein Wald, ein See …? Ja, aber vor allem eine prächtige Tanzbühne für die Farben und Flächen!

Aufrufe: 126

6 Gedanken zu „Am Anfang war der Flow“

  1. Oh wow! Was ist denn hier los, was für ein Semesterstart, das kann ja was werden! Ich schließe mich Simone an: ihr seid alle klasse!! Julia

    1. Es ist eine Freude und ein großes Glück für die VHS Stuttgart, so ein kreatives Atelier zu haben. Man merkt allen Bildern an, dass sie in einer lockeren Atmosphäre entstanden sind! Danke an engagierten AtelierHausMeister und an den wöchentlichen Blog!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.