Eine Skizze ist eine Skizze ist eine Skizze ist …

Manchmal kommt man in einen regelrechten Sog des Gestaltungsspiels und kann es nicht lassen, immer wieder neue Sachen auszuprobieren! Es ist ein dynamischer Prozess einer bildnerischen Ideenentwicklung, der hauptsächlich dazu dient, zunächst die Klarheit über die eigene Absicht zu gewinnen. Hemmungen abbauen, “Risiken” eingehen, ausprobieren, spielen … Hier eine kleine Bildserie in Schichten von Korleone.


Nach ca. 20 Minuten stand schon der erste Entwurf …
Jetzt sind auch ein paar zeichnerische Elemente ausprobiert …
Kurz darauf – eine weitere Konkretisierung …
Die bildnerische Erzählung verdichtet sich und geht weiter …
Und dann – Raumbeschaffung für weitere Fortsetzungen …!

Nächste Woche geht es weiter …

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Kunst ist eine bunte Angelegenheit


Die ganz selbstverständlichen Sachen nimmt man bekanntlich nicht mehr wahr, sodass man sich ganz dem Neuen widmen kann. Aber manche Sachen sind eben nicht ganz so selbstverständlichen, wie man meinen möchte! So kam mir neulich unsere Arbeit in unserem Atelier vor, als ich mir das bunte Treiben in unseren Abendkursen angeschaut habe. So selbstverständlich unterschiedlich und deswegen so wunderbar inspirierend haben sich die zahlreichen bildnerischen Projekte entwickelt, dass wir mit einer wunderbaren Leichtigkeit immer ausdrucksvoller und immer souveräner gestalten! – Das ist eben keine Selbstverständlichkeit. Über viele Jahre haben wir unsere schöne Arbeits- bzw. Atelieratmosphäre in unserem Werkraum kultiviert uns genießen nun diese tolle Freiheit und diese Leichtigkeit!


 

Christina beherrscht mittlerweile geradezu magisch ihre Kunst des fröhlichen Gießens! Dass die Leichtigkeit und die Sicherheit bei der Gestaltung nicht vom Himmel gefallen sind, darf allerdings jedem klar sein …
Ihre Bilder entstehen tatsächlich organisch, in einer choreografischen Komposition, die vielschichtiger nicht sein kann!
Ebenso hier! Es ist offensichtlich – und doch unglaublich – dass hier die Farbflecken bewusst und gezielt platziert sind.
Dieses Bild ist noch nicht fertig. Man ahnt aber, wie die bildnerische Aussage schon konkret wird …
Katja P. muss zunächst ihre im Büroarbeit angestaute Energie frei setzen!
Schnell und frisch entstehen die ersten Entwürfe und Farbskizzen …
Eine Bildserie entsteht, während der Kopf – verdienterweise – Feierabend hat …
Nächste Woche folgen hier weitere Schichten – niemand, einschließlich Katja, weiß, was daraus werden wird!
Eine Monotype, die keine weitere Bearbeitung braucht! Dafür hat Katja ein Bild von Simone als “Stempel” benutzt …
Simone hat dieses Bild in etwa 30 Minuten gemalt! Es ist Flow und es ist die genaue Beobachtung, die den Vogel so leicht die Flügel ausbreiten lassen haben.
Jekatarina hat sich das Thema “Kopf” vorgenommen. Konzentriert und systematisch werden die Formen “durchdekliniert”. Tolle Arbeit!!
Das Ohr – eine der komplexesten Formen am Kopf – hat sie zunächst konstruiert (oben) und dann frei nach Vorlage gezeichnet. Schaut euch die Verläufe an – meisterhaft!
Eine weitere Arbeit von Jekatarina! Form, Licht, Schatten, Ausdruck – stark!
Es war ein Zufall – aber die Maske begleitet uns überall! Ein Bild aus der Porträtserie von Petra.
Wolfgang hat sich vorgenommen, die Farbverläufe genau zu studieren. “Nebenbei” ging es ihm hier auch um Komposition und Lichtatmosphäre …

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Farbventil der Fantasie


Die erste Arbeitswoche nach der Winterpause in unserem Atelier ist schnell vorbeigegangen. Aber kaum haben wir die Pinsel in die Hand genommen schon sind die sämtlichen Farbventile unserer Fantasie voll aufgedreht!


Margreth ist unsere neue Atelierbesucherin – seist Du herzlich gegrüsst!! Sie malt spontan und intuitiv, das Denken und Überlegen lässt sich am liebsten ausser vor. Die Botschaft ihrer Bilder ist klar: Die Quelle der Kunst ist Spiel!
Hier hat das Kunstspiel noch mehr Raum, die lustigen Farbwesen tanzen mit mehr Schwung über das Papierblatt!
Eberhard hat uns mit diesem Bild schon in letztem Semester viel Freude gemacht – nun wird es immer konkreter!
Es sind nur 2-3 Linien nötig, um aus der losen Farbstimmung eine lustige aber auch rätselhafte Figur zu machen – eine Arbeit von Sabine.
Dieses Bild hat Simone in ihrem Atelier während der Winterpause gemalt. Nicht nur die kleinen Vögel wirken leicht in ihrem Luft-Element – der Pinsel schien hier ebenso leicht über die Leinwand geflogen zu sein! Eine gestalterische Besonderheit: Die Linien unten links sind mit roten Faden eingestickt. Kommen noch welche dazu?
Franz ist schon ganz im Frühling! Sein Bild bevölkern schon die Schneeglöckchen und geben den anderen Farben und Formen eine lustige Wende – haben wir ein Bild gesehn oder war es nur ein Traum?
Else + Strukturmasse + Farbe + Spachtel = Ein Farbvulkan!

Nach Faschingferien sehen wir uns wieder!


 

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Ein Rundgang im Bilderzoo

Unser Atelier ist ein wahrer Bilderzoo geworden. Zahlreiche, darunter auch seltenste Bildarten und -Gattungen sind bei uns vertreten! Und – anders als in einem Tierpark – vermehren sich hier, im barrierenfreien Schutzraum für den musischen Farbverbrauch selbst die exotischsten Gemäldearten aufs Prächtigste!  Hier ein paar bunte Sprösslinge der letzten Wochen.

Dieses lustige Bildwesen von Ingrid ist noch sehr jung, man sieht, dass es nur Spiel und Quatsch im Kopf hat … Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Gertrud ist die bildnerische Pflegerin dieses prächtigen Farbschweinchens, das eine gelungene Kreuzung aus Zufall und Absicht ist …

Else wäscht gerade ein frisch geborenes “Baby” – ein Bildorganismus, der nur aus leuchtenden Farbzellen besteht …

Der große Bruder vom Leuchtzellen-Organismus … (Oder doch die Schwester …?)

Hier haben wir eine wunderbare Bilderfamilie von der äußerst vermehrungsfreudigen Gattungsart des Skizzenius Schwungvollius von Frauke … Zum Glück sind die Farbtierchen klein und leicht zu versorgen.

Sabine präsentiert ein fantastisches Mischwesen bekannt unter dem Namen Siebdruck Monotypius Acrylicus

Dieses Exemplar von Christina gehört der Gruppe Atmosphärius Farbus Abstraktus an (gemein: informelle Malerei) …

Und hier haben wir unsere Bilderzoo-Flagge, die unser Franz freundlicherweise gestaltet hat!


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Der Jungbrunnen der Malerei

Neulich bekam ich wieder Mal tolle Werke von unserem Volker zu sehen. Das Thema seiner neuen Bilder – Energiebündel.  Den ganzen Sommer hat der Künstler mit seinen Enkelkindern verbracht, was klare Spuren in seiner Malerei hinterlassen hat! Das Spiel mit den Kindern kommentiert er in einer E-Mail so: “Das sind Energiebündel, es macht viel Spaß, man kann herrlich Blödsinn machen und mir fallen da schon so manche Sachen ein.”
Mit diesem Hintergrundwissen findet man in seinen neuen Bildern sofort das Unverwüstliche des Lebens und eine spiellustige Energie der Jugend, die uns eigentlich immer zur Verfügung steht und oft nur ein “Ventil” braucht, um sich manifestieren zu können.  Volker ist zwar Großvater geworden, seine Bilder sind aber wahre bildnerische Spielwiesen seines wunderbar jung gebliebenen Geistes!

Ein Farbkreisel und ein lustiger Trabant

Feuerbälle im Zirkuszelt der Farben

Ich bin schneller als du …!

Eine “kalte” Supernova, ein Tiefseefisch oder doch nur ein geplatzter Luftballon?

Die Artistik des Lichts …

Das letzte Spiel vorm Schlafengehen


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Die Entstehungsgeschichte des Sommers

Wie ist eigentlich der Sommer entstanden, wer hat seine Farben gemischt, wer seine Temperatur bestimmt? Hier eine kleine Entstehungsgeschichte des Sommers aus unserer Werkstatt.


Franz sieht den Sommer mit dem Wind kommen, sein Bild “Lichtfahnen” zeigt die festliche Parade der Sommerfarben … Die Formen sind stark und zugleich “geschmeidig” und biegsam, wie die Körper von jungen Athleten.

Aus der Werkstatt des Sommerschmieds könnte das wunderbare Bild von Sabine heißen – flammende Farben und schmelzende, von Hitze und Licht gefaltete Formen … Das Bild ist zwei Semester alt und wurde am letzten Kursabend im Juni fertig.

Die Farben auf dem Bild von Astrid vibrieren und sprudeln als wollen sie eine ganz neue, noch nie gesehne Welt erschaffen! Bunte Geologieschichten formen eine prächtige Sommerlandschaft aus bunt-glühendem Licht und reiner Lebenskraft.

Ähnlich, aber ganz im Spiel vertieft, hat auch Angelika ihre Entstehungsgeschichte des Sommers gemalt. Der Sommer ist hier ein dachloser Tanztempel!

Der Fluss von Jutta hat mehr Lust zu tanzen, als zu fließen. Seine Tanzpartner scheint die Sonne höchstpersönlich zu sein!

Jacqueline hat den Sommer im kühlen Seewasser sich spiegeln lassen – eine wunderbare Idee, die uns frisch macht!

Der rote Tempeldiener von Jutta ist zwar noch nicht fertig, aber sein flammendes Gesicht wirkt jetzt schon wie eine glänzende Ritualmaske des Sommers!

Frauke malt uns einen gezähmten, im Spiel mit Farben und Linien vertieften Sommer. Ihre kleinformatigen Bilder sind in Wahrheit wunderschöne Fragmente einer unendlichen Erzählung aus dem Buch des Kunstspieles!

Else hat dem Sommer eine neue Architektur gegeben! Wuchtiges Farbgebilde und lustige Bauten; Zimmer, Terrassen, Treppenhäuser, Unterführungen, Gänge und Korridore aus Schraffur und Linie!


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