Die Artshow in Renningen


Die Werke von drei Künstler*innen aus unserem Atelier – Christina, Janka und Walter – wurden neulich im Kunstforum Renningen ausgestellt! Die Gruppenausstellung des Vereins findet zweijährig in der Stadionsporthalle in Renningen statt und erfreut sich stets großer Beliebtheit.

Es ist immer etwas ganz Besonderes, wenn die Bilder das Atelier verlassen und einen so tollen Zugang zum Publikum bekommen! Denn unsere virtuellen Ausstellungen vermitteln nur einen sehr begrenzten Eindruck von einem Kunstwerk. Ausserdem: Eigene Werke zu veröffentlichen, ist immer eine besondere Gelegenheit, die eigene künstlerische Position zu klären, genau hinzuschauen und vielle „faulen Kompromisse“ zu erkennen – denn, wenn die Werke hängen, gibt es kein Zurück mehr!

Auch darüber kann man sich übrigens in unserem Atelier gern beraten lassen und – sehr wichtig! – das erste Feedback von anderen Atelierbesuchern bekommen! Denn das ist ein wirklich spannendes Thema: Was ist eigentlich eine Ausstellung, seit wann gibt es sie historisch und welche geselschaftliche Funktionen hat sie bis heute gehabt? Auch ganz praktische Fragen sind sehr interessant: Wie geht man bei der Präsentation der Werke (professionell) vor, wie behandelt man die Ausstellungsflächen einer Galerie, wie funktioniert die Raumgliederung durch Bilder und Bildserien … Kurz gesagt: Wie „erzählt“ man eine leicht lesbare bildnerische Geschichte?

Mehr Infos über die Ausstellung unter: https://kunstforum-renningen.de/grosse-kunstausstellung-2026/


 

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Die verschleierte Grenze der Malerei


Eine der meistgestellten – und auch eine der wichtigsten – Fragen in unserem Atelier lautet


Wann ist ein BILD fertig?



Bei diesem spannenden Thema reden wir meistens von einem »Gefühl« oder von einer »Intuition«. Doch das reicht nicht aus. Was wir brauchen, ist eine geschulte bildnerische Wahrnehmung. Da sie bei jedem, der Malerei liebt, schon vorhanden ist, lässt sie sich gut ausbilden. Wir haben keine Schwierigkeiten, ein Gemälde in einem Atelier, einem Museum oder einer Galerie als „fertig“ zu sehen. Doch vor seiner Staffelei braucht man mehr Zeit – und mehr Erfahrung, bis man in der Lage ist, den Pinsel rechtzeitig beiseitezulegen. Denn ohne es zu wollen, überschreitet man eine „verschleierte“ Grenze – und ruiniert sein Bild …



Eine bekannte Methode, die bildnerische Wahrnehmung zu verfeinern, ist es, die Arbeit an seinem Bild immer wieder zu unterbrechen und es für ein paar Augenblicke einfach zu beobachten. Auch eine längere Pause kann sehr hilfreich sein. Man soll es sich dabei nach Möglichkeit gemütlich machen, sich einen Tee oder einen Kaffee machen, einen Stuhl ein paar Schritte vor der Staffelei stellen und den Blick – ohne Urteil, ohne Wertung – über das Bild wandern lassen. Oft merkt man dabei, wie gute Gestaltungsmöglichkeiten fast verspielt wären, und zwar nur, weil man zu schnell gearbeitet hat. Durch solche, entspannte Beobachtung eigener Arbeit – gern auch in der Gesellschaft eines Künstlerkollegen oder Dozenten – nimmt man viel leichter wahr, was das Bild eigentlich noch braucht und wie sich eine »Idee« am besten ausdrucken lässt. … Wenn man trozdem nicht weiterkommt, soll man das Bild  zur Seite legen und es einige Tage nicht betrachten!



Seine eigene Arbeit betrachten zu lernen, bedeutet Malerei zu studieren.



Das Hauptstudium der Malerei an einer Kunsthochschule besteht aus nur drei Tätigkeiten; Malen, Beobachten und natürlich Austausch mit anderen Künstlern. Denn nur so lernt man, wie sich eine Bildidee im Prozess herausbildet und welchen Weg man künstlerisch gehen soll, um eigene Malerei zu entwickeln. Nach einiger Zeit stellt sich eine wohltuende Sicherheit bei der Gestaltung ein und ein tolles Gefühl der Freiheit – die inneren Hemmungen sind abgebaut und man ist Herr seiner Kunst!


>>> „Wann ist ein Bild fertig?“ wird ein Zusatzthema in dem Workshop „Im Flow der Malerei“ am kommenden Wochenende sein ____ >>Anmeldung und weitere Infos HIER



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Im Casino der Farben

Will man beim Malen den Kopf frei machen und doch eindrucksvolle Kunstwerke schaffen, soll man den Zufall ins Atelier einladen! Ohne ihn, wird die Kunst nie zum Spiel – und, ohne zu spielen, entsteht selten etwas neues. Deswegen haben wir am nächsten Wochenende vor, unser Atelier in ein buntes Kunst-Casino zu verwandeln! Wir wollen die Farben fließen und die Formen wuchern lassen – alles nach lustigen Regeln des Zufalls!


Farbe-Fläche-Experiment, Kurs am Wochenende 07.+08. März  >> Anmeldung Hier


 

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Die schwebenden Farben

Alles, was wir über die Farbgebung wissen müssen, lässt sich mit nur einem Wort bezeichnen – Atmosphäre. Denn die bildnerische Aussagekraft einer Form, einer Fläche hängt entscheidend von deren Farbgestaltung ab. Auch die Raumgebung besteht zum größten Teil aus Farbwirkung einzelner Flächen.

Dieses faszinierende Thema stand neulich im Fokus unseres Workshops „Malerei neu entdecken und vertiefen“… Wie stellt man „nicht mischbare“ Farbtöne her, wie lässt sich die Plastizität der Formen erhöhen, wie geht man mit Farbgrundierung vor …? Auch im neuen Semester werden wir uns mit diesen Fragen beschäftigen. Nächste Woche starten unsere Abendkurseich freue mich auf euch!


 

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Bilderrevue 2025


2025 war – zumindest in unserem Atelier – ein lustiges und buntes Jahr!  Wir haben viele angenehme, inspirierende und lustige Abende und Tage zusammen verbracht. Ich bedanke mich herzlich bei allen Atelierbesuchern für ihre Teilnahme an meinen Kursen und Workshops. Jeden Abend und jedes Wochenende mit euch waren für mich ein Genuss!

Für das neue Jahr 2026 wünsche ich euch Glück und Gesundheit, viel Liebe und Inspiration – und eine tolle, bunte Silvesterparty!

Passieren wir jetzt unsere jährliche Bilderrevue! – holt euch ein Glas Sekt, setzt euch gemütlich aufs Sofa und genießt die größte Online-Kunstshow des Jahres 2025!


 

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Weihnachtsgrüße


Liebe Kunstliebhaber:innen,

ich wünsche Euch und Euren Familien frohe Weihnachten, besinnliche Festtage und eine wunderschöne Zeit im Kreis der Menschen, die Ihr liebt.

Möge die festliche Jahreszeit unser Leben mit Liebe, Inspiration und Kreativität füllen.

Winter und Gemütlichkeit, Weihnachten und Geborgenheit und ein Vertrauen, dass es mit unserer oft so verrückten Welt und unserem Leben doch alles gut sein wird …


Den prächtigen Weihnachtshirsch hat unser Michael aus dem Abendkurs am Mittwoch gemalt.

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